Dank Traumtor
Holland machts besser als die Schweiz

Was der Schweiz widerfahren ist, passiert auch den Holländerinnen: Sie geben gegen Portugal ein 2:0 aus der Hand. Nur kann der EM-Titelverteidiger im Gegensatz zur Nati auf den Nackenschlag reagieren.
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Holland schlägt Portugal 3:2.
Foto: keystone-sda.ch

Nach der Schweizer Nati haben auch die Holländerinnen an den nachgerückten Portugiesinnen ordentlich zu beissen. In Wigan & Leigh resultiert lediglich ein 3:2-Knorzsieg. Schnell – nach 16 Minuten – liegen die Leeuwinnen 2:0 in Führung. Aber dieser Vorsprung hält nur bis kurz nach der Pause.

Es braucht einen Geniestreich von Daniëlle van de Donk, damit der Titelverteidiger doch noch den ersten Sieg an diesem Turnier einfahren kann. Die 30-Jährige, die zuletzt lange verletzt ausfiel und gerade noch rechtzeitig fit geworden ist, hämmert nach rund einer Stunde den Ball aus 17 Metern unhaltbar unter die Latte – ein viel umjubeltes Traumtor.

Das Team von Mark Parsons übernimmt neu die Spitzenposition in der Gruppe C vor den punktgleichen Schwedinnen (je 4 Zähler). Für die Schweiz (1 Punkt) ist vor dem Showdown am kommenden Sonntag (18 Uhr) gegen Holland klar: Um weiterhin von den Viertelfinals träumen zu dürfen, muss ein Sieg her.

Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
3
3
9
2
Schweiz
Schweiz
3
1
4
3
Finnland
Finnland
3
0
4
4
Island
Island
3
-4
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
11
9
2
Italien
Italien
3
-1
4
3
Belgien
Belgien
3
-4
3
4
Portugal
Portugal
3
-6
1
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
3
7
9
2
Deutschland
Deutschland
3
0
6
3
Polen
Polen
3
-4
3
4
Dänemark
Dänemark
3
-3
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
7
9
2
England
England
3
8
6
3
Niederlande
Niederlande
3
-4
3
4
Wales
Wales
3
-11
0
Playoffs
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