Der SC Freiburg kassiert in der Europa League im achten Spiel der Ligaphase die erste Niederlage. Damit vergeben die Breisgauer eine etwas bessere Platzierung in der Tabelle, für die Top 8 und die direkte Achtelfinal-Qualifikation reicht es dennoch. Lille steht dank des 1:0-Sieges souverän in den Playoffs.
Freiburg, mit Johan Manzambi und Bruno Ogbus in der Startelf, erwischt den besseren Start in die Partie und macht früh Druck. Die Hausherren zeigen sich jedoch etwas gefährlicher, auch wenn echte Torchancen Mangelware bleiben. Diese gibt es erst nach dem Seitenwechsel. Die Breisgauer kommen durch Adamu gleich zweimal aussichtsreich vor das Tor, verpassen allerdings die Führung.
Die Partie nimmt nun immer mehr Fahrt auf, ehe Freiburg einen herben Dämpfer erlebt: Eggestein sieht nach einem harten Einsteigen direkt Rot, das Spiel kippt. Die Breisgauer stellen auf eine Fünferkette um und versuchen das Remis gegen ein drückendes Lille zu verteidigen. Das geht lange gut – bis in die Nachspielzeit. Irié geht zu ungeschickt in den Zweikampf und verursacht einen Penalty. Giroud übernimmt und schiesst die Franzosen mit einem wuchtigen Penalty zum Sieg.
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