FCB vor dem Aus
Desolate erste Hälfte bricht Basel das Genick

Der FC Basel verliert in Salzburg mit 1:3 und steht damit vor dem Aus in der Europa League. Vor allem die erste Hälfte verschläft das Team von Ludovic Magnin komplett.
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Der FCB um Goalie Marwin HItz erlebt vor allem in der ersten Hälfte einen enttäuschenden Abend.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Eigentlich ist der FCB im Kampf um den Einzug in die K.o.-Phase der Europa League dringend auf Punkte angewiesen. Doch was die Bebbi in der ersten Hälfte gegen Salzburg zeigen, lässt überhaupt nicht darauf schliessen. Gerade einmal 13 Minuten sind in der Red Bull Arena gespielt, da liegt das Heimteam bereits mit zwei Längen vorne. Und nur weil mit Hitz wenigstens ein Basler wach ist, ist das Resultat nicht noch deutlicher.

Zeigt das Team von Ludovic Magnin auf diesen Fehlstart eine Reaktion? Denkste. Die Salzburger sind in allen Belangen überlegen und könnten bereits in Person von Krätzig (22.) oder Vertessen (33.) den nächsten Treffer erzielen, ehe dieser wenig später doch noch fällt. Auf der anderen Seite bringt der FCB offensiv so gut wie gar nichts zu Stande.

Immerhin: Nach dem Seitenwechsel wird es aus Basler Sicht ein wenig besser. Vor allem hinten stehen die Bebbi nun deutlich stabiler. Offensiv zünden sie zwar kein Feuerwerk, dennoch fällt mit ein wenig Mithilfe von Salzburg-Verteidiger Schuster der Anschlusstreffer (55.).

Wirklich spannend wird es danach aber nicht mehr, dafür fehlt dem FCB im Angriff die Durchschlagskraft. Mit weiterhin sechs Punkten sind die Chancen auf einen Einzug in die K.o.-Phase damit nur noch gering. Rein rechnerisch ist ein Weiterkommen zwar noch immer möglich, im letzten Jahr brauchte es dafür allerdings mindestens zehn Punkte – eine Marke, die das Team von Ludovic Magnin nicht mehr erreichen kann.

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2:45
Schmid und Stucki nach dem Spiel:«Erste Halbzeit hatte überhaupt nichts mit Fussball zu tun»

Die Tore

4. Minute, Kerim Alajbegovic, 1:0. Daniliuc spielt einen haarsträubenden Fehlpass in die Füsse von Alajbegovic. Der 18-Jährige macht einen Haken und zieht aus rund 18 Metern ab. Adjetey fälscht den Ball unglücklich und unhaltbar für Hitz ab.

13. Minute, Kerim Alajbegovic, 2:0. Was für ein Traumtor! Alajbegovic wird nicht richtig angegriffen und fasst sich ein Herz. Sein Distanzschuss passt haargenau und landet via Lattenunterkante im Netz.

35. Minute, Frans Krätzig, 3:0. Wieder verteidigt der FCB nur unzureichend. Bacanin kommt dem Ball nicht entgegen, Krätzig spritzt dazwischen. Der Deutsche hat zu viel Platz und versenkt die Kugel souverän in der unteren rechten Ecke.

56. Minute, Jeremy Agbonifo, 3:1. Agbonifo setzt sich auf der rechten Seite gegen Krätzig durch. Seine Flanke lenkt Schuster unglücklich ins eigene Tor ab.

Der Beste

Eine einfache Wahl: Der 18-jährige Kerim Alajbegovic entscheidet das Spiel mit seinen beiden Weitschusstoren für Salzburg. Der zweite Treffer ist ein absolutes Traumtor.

Der Schlechteste

Hui, da gibt es aber eine grosse Auswahl. Eigentlich könnte man jeden nehmen mit Ausnahme von Goalie Marwin Hitz, der zwar mit den Füssen ebenso mies spielt wie seinen Kollegen, aber wenigstens ein paar Bälle abwehrt. Die Wahl fällt auf Andrej Bacanin, der im zentralen Mittelfeld einfach nicht stattfindet und bei zwei Gegentoren mit der Aggressivität eines frisch geborenen Kuschelhäschens verteidigt.

Das gab zu reden

Xherdan Shaqiri spielt an diesem Abend seine 200. Partie für den FC Basel. Am Tag vor dem Match ist er noch stolz darauf, diese Marke zu knacken. Am Donnerstagabend hätte er aber wohl gerne auf den Einsatz verzichtet. Es ist ein himmeltrauriger Abend aus Basler Sicht. Und auch Shaqiris Auftritt passt zur Leistung seines Teams.

Die Schiedsrichter

Anastasios Papapetrou und sein Team managen die 22 Grad Temperatur-Unterschied von der Heimatstadt Athen in die klirrende Kälte von Salzburg ohne grössere Probleme. Wirklich knifflige Entscheidungen haben sie nicht zu fällen.

Die Fans

Vor dem Spiel hatte die Salzburger Polizei «wenige Hundert» gewaltbereite Basler erwartet. Von denen ist in Salzburg wenig überraschend nichts zu sehen. Stattdessen sind 1500 Basler Anhänger im Gästesektor und wünschen sich wohl nach 30 Minuten, dass sie nicht gekommen wären. Immerhin können sie sich damit brüsten, dass sie weit lauter sind als der Salzburger Anhang. Insgesamt sind bloss 6741 Menschen in der Arena, in der weite Teile mit Werbung abgedeckt ist, damit es weniger traurig aussieht. Vor dem Spiel kommt aus dem Basler Sektor violetter Rauch in Anlehnung an die alten Farben Salzburgs, bevor Red Bull die Austria kaufte und Namen und Klubfarben änderte.

So gehts weiter

Der FCB trifft am Sonntag (16.30 Uhr) im Klassiker auf den FCZ. Am kommenden Donnerstag (21 Uhr) empfangen die Basler in der Europa League zum Abschluss der Ligaphase Viktoria Pilsen (Tsch).

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Europa League 26/27
Mannschaft
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SL Benfica
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Bayer Leverkusen
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AFC Bournemouth
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Ferencvaros Budapest
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3
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Olympiakos Piräus
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3
3
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Union Saint-Gilloise
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Juventus Turin
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Besiktas JK
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FC Sunderland
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AZ Alkmaar
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AC Omonia Nicosia
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Olympique Lyon
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FC Stade Rennes
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Real Sociedad
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3
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4
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Crystal Palace
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Sparta Prag
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Levski Sofia
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GNK Dinamo Zagreb
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SK Sturm Graz
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NEC Nijmegen
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FC Salzburg
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RSC Anderlecht
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TSG Hoffenheim
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AC Mailand
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RC Celta de Vigo
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OFI Kreta
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Jagiellonia Bialystok
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SCU Torreense
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NK Celje
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Hapoel Beer Sheva FC
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Lilleström SK
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KKS Lech Posen
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FC Viktoria Pilsen
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Olympique Marseille
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Celtic Glasgow
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