«Müssen solche Leistungen auch in der Liga bringen»
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YB-Wüthrich verlangt von Team:«Müssen solche Leistungen auch in der Liga bringen»

Schreckmoment kurz vor Spielschluss gegen Lille
Diagnose um Knieverletzung von YB-Star Sanches ist da

Das 1:0 gegen Lille waren zwei Schritte vorwärts für YB. Und es kann jetzt auch ungetrübt genossen werden. Denn im Fall Sanches kann Entwarnung gegeben werden.
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Glück für YB: Alvyn Sanches hat sich «nur» eine Knieprellung zugezogen.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • YB besiegt Lille 1:0, Entwarnung bei Sanches nach Knieverletzung
  • Trainer Seoane lobt Mentalität und Willenskraft des Teams
  • YB hat zwei Matchbälle im Januar für europäische Playoffs
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Alain KunzReporter Fussball

Man befürchtete schon das Schlimmste, als man sah, wie das Bein von Alvyn Sanches (22) nach dem Schlag von Nabil Bentaleb durchgestreckt wurde und der Waadtländer zusammensackte. Man befürchtete bereits wieder eine schlimme Bänderverletzung, kaum hat sich Sanches von seinem Kreuzbandriss erholt. Auch wenn es Anzeichen gab, dass es vielleicht doch nicht so schlimm sei: Sanches musste nicht auf der Bahre abtransportiert werden. Und er ging ohne Hilfe in die Garderobe.

Nur kurzes Bangen um Sanches

Und doch: man weiss nie. Auch Trainer Gerardo Seoane konnte an der Medienkonferenz nicht Entwarnung geben. «Wir werden mehr in den nächsten vierundzwanzig Stunden wissen. Ich kann weder etwas ein-, noch ausschliessen, ich bin ja nicht Arzt …» Doch ebendiese haben sehr schnell gute Nachrichten überbracht. Bereits um Mitternacht hiess es vonseiten YB: «Zum Glück nur eine Knieprellung!» Und damit konnte dieses 1:0 gegen ein formstarkes Lille ungetrübt genossen werden.

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Denn das 0:2 im Wallis am Sonntag, als der FC Sion die klar bessere Mannschaft gewesen war, hatte bereits wieder einen Alarm schrillen lassen. «Das ist ein Prozess. Da gibts Rückschläge. Wir werden das intern analysieren», sagte Seoane nach der Schlappe ziemlich angesäuert.

Ein Team, das notorisch abdriftet

Nun, es brauchte Aufarbeitung. Ganz offensichtlich und einmal mehr. Wie auch schon unter Giorgio Contini. Diese Mannschaft scheint notorisch in alte Fahrwasser abzudriften, ohne die nötige Kraft zu haben, zuvor das Ruder herumzureissen. Und so diskutierte man halt wieder. Wie Gregory Wüthrich bestätigt. «Wir haben viele Szenen gesehen, bei denen wir feststellen mussten, dass die letzte Bereitschaft gefehlt hat», sagt das YB-Urgestein. «Viele kleine Sachen hätte man mit einem Sprint oder zwei, drei kleinen Schritten verhindern können.» Das lässt aufhorchen! Das sind doch elementare Dinge!

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«Absolut», sagt Wüthrich. «Da muss man dann ehrlich sein und das ganz klar ansprechen, dass das in Sion von der Mentalität her zu wenig war.» Jetzt habe man gesehen, dass man eine Mannschaft sei, die lernbereit und hungrig sei. «Dass wir es nun gegen Lille so auf den Platz bringen – dafür verdient das ganze Team ein grosses Kompliment.»

Seoane tendiert tatsächlich zur Euphorie

Sagt auch der Boss. «Dieser grossartige Sieg gegen eine europäische Topmannschaft kann man dem Team nicht hoch genug anrechnen», wird Seoane für seine Verhältnisse fast schon grenzenlos euphorisch. «Und auch der Mentalität, dass wir diesen Sieg am Ende mit viel Willenskraft über die Runden gebracht haben, gehört ein Kompliment.» Schon beim Einlaufen habe er das Gefühl gehabt, dass die Energie ganz eine andere sei als am Sonntag. «Das hat man dann auch im Spiel gesehen.»

«Schon beim Einlaufen die Energie gespürt»
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Nach der Entwarnung bei Sanches, dem Feststehen, dass man mit intakten europäischen Chancen – man hat im Januar zwei Matchbälle gegen Lyon und Stuttgart, um die Playoffs fix zu machen – in die Winterpause geht, und einem Sieg gegen Luzern am Sonntag sieht die Berner Welt schon wieder viel besser aus. Allerdings ist der Dreier gegen Luzern noch nicht eingetütet, aber garantiert fix eingeplant. Gelingt er nicht, gehts weiter mit dem Berner Vorweihnachts-Leiterlispiel. Und das ist nun das Letzte, was man will.

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