Mannschaft gibt Rückendeckung
Italo-Medien zerpflücken Weltmeister wegen «Dummheit»

Mats Hummels erlebte in Bilbao einen Albtraum-Abend: Ein Fehlpass, eine Notbremse, Rot nach elf Minuten – und das Aus der AS Rom in der Europa League. «Es tut mir leid», schrieb der Innenverteidiger reumütig. Die italienische Presse ging hart mit ihm ins Gericht.
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Der Franzose Clément Turpin (l.) schickt den Deutschen Hummels (r.) vorzeitig unter die Dusche.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mats Hummels entschuldigt sich für Platzverweis im Europa-League-Spiel gegen Bilbao
  • Teamkollegen unterstützen Hummels, Trainer Ranieri sieht klaren Platzverweis
  • Italienische Presse kritisiert Hummels' Fehler, Roma verliert 1:3 gegen Bilbao
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AFPAgence France Presse

Mats Hummels (36) ist untröstlich. Erst entschuldigt er sich bei seinen Teamkollegen in der Kabine, anschliessend öffentlich bei den Fans. «Es tut mir leid. Ich habe heute alle mit einem Fehler im Stich gelassen», schreibt der Innenverteidiger der AS Rom rund eine Stunde nach dem schmerzhaften 1:3 (0:1) im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League bei Athletic Bilbao auf Instagram.

Sein Platzverweis nach elf Minuten, dem ein schlimmer Fehlpass auf Höhe der Mittellinie vorausgegangen ist, sei «einfach dumm und schrecklich» gewesen. «Diese Spiele waren früher die, in denen sich das Team auf mich verlassen konnte. Jetzt habe ich dem ganzen Verein den Traum vom Sieg der Europa League gekostet», sagt Hummels: «Ich weiss nicht, was ich noch sagen soll. Ich bin genauso enttäuscht wie ihr alle.»

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Von seinen Teamkollegen erhält der 36-Jährige Rückendeckung. «Im Fussball passieren jedem Fehler, wir stehen alle hinter ihm», sagt Stürmer Eldor Shomurodov (29), nachdem sich Hummels in der Kabine vor die Mannschaft gestellt hat. Captain Gianluca Mancini (28) empfindet die Entscheidung von Schiedsrichter Clément Turpin (42) unterdessen als «zu hart. Ich war in der Nähe. Ich glaube nicht, dass er der letzte Mann war. Gelb wäre gerechter gewesen», sagt Mancini.

Anders sieht es Trainer Claudio Ranieri: «Für mich war es ein klarer Platzverweis», sagt der 73-Jährige. Hummels habe «einen grossen Fehler gemacht, aber das passiert».

Harte Kritik aus Italien

Die heimische Presse ist weniger zurückhaltend. Das Aus der Roma sei vor allem auf die «Dummheit» des Deutschen zurückzuführen, schreibt die Gazzetta dello Sport, Hummels habe «alles kaputt gemacht».

Der Fehlpass und die Notbremse seien «ein doppelter Fehler, der der Roma das Leben kostete», schreibt Corriere dello Sport über den «Hummels-Wahnsinn» – und greift einen vor kurzem veröffentlichten Instagram-Post des Weltmeisters von 2014 sarkastisch auf: «Vom Oscar für den längsten Urlaub bis zum Oscar für den absurdesten Fehler.»

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