Europa-League-Playoffs in St. Gallen
Dem FCZ droht das Dauer-Exil in der Ostschweiz

Im Letzigrund musizieren die «Büezerbuebe». Deshalb spielt Zürich zähneknirschend sein europäisches Playoff-Heimspiel in St. Gallen. Wieviel weitere Exil-Spiele folgen, liegt in den Händen der Uefa.
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FCZ-Präsident Ancillo Canepa: Es warten mindestens zwei Europacup-Partien im St. Galler Exil.
Foto: keystone-sda.ch
Matthias Dubach

Das nächste Heimspiel bedeutet für den FCZ die weitere Reise als das letzte Auswärtsspiel in Winterthur! Denn für das Hinspiel in den Europa-League-Playoffs gegen Heart of Midlothian aus Schottland muss der Meister nach St. Gallen reisen.

Zürcher Europacup-Heimspiel im Kybunpark – der Letzigrund ist durch die Konzerte von Gölä und Trauffer («Büetzerbuebe») besetzt. Das Ärgerlichste für den FCZ an der ganzen Zügelaktion in die Ostschweiz: Es ist keine einmalige Sache.

Dem Meister droht diese Saison im Europacup das Dauer-Exil in St. Gallen. Denn auch das erste Heimspiel in der Gruppenphase – egal ob in der Conference League oder in der Europa League – Anfang September wird in St. Gallen stattfinden.

Uefa kann Stadionwechsel bewilligen

In der ersten Runde (8. September) ist der Letzigrund vom Leichtathletik-Meeting besetzt. Und in der zweiten Runde (15. September) ist es Superstar Ed Sheeran, der auf der Letzi-Bühne steht. In der SonntagsZeitung spricht FCZ-Boss Ancillo Canepa wegen der verhinderten Heimspiele von einem Millionenschaden.

Einmal im Kybunpark. Immer im Kybunpark? So sieht es eigentlich das Reglement der Uefa vor. Der zu Beginn des Wettbewerbs bekanntgegebene Spielort gilt für die ganze Kampagne als Heimstätte, heisst es im Kleingedruckten.

Trotzdem ist FCZ-Boss Ancillo Canepa aber seit Wochen zuversichtlich, dass Zürich nur dann ins Exil muss, wenn der Letzigrund auch wirklich belegt ist. Zur «Ein-Stadion-Regel» der Uefa sagt Canepa an der Medienkonferenz vor dem Saisonstart: «Wirklich festgeschrieben ist das nicht.»

Canepa spekuliert auf eine Ausnahmebewilligung, denn Paragraph 24.07 im Europacup-Reglement lautet: «Ab der Gruppenphase kann der Spielort nur durch einen UEFA-Entscheid gewechselt werden.»

Vor der Auslosung der Gruppen am 26. August gibts bei der Uefa aber keine Extra-Wurst für den FCZ. Danach bei der Ausarbeitung der Spielpläne aber höchstwahrscheinlich schon. Also kann der Meister mit zumindest zwei donnerstäglichen Flutlicht-Spielen im Letzigrund rechnen.

Europa League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Olympique Lyon
Olympique Lyon
8
13
21
2
Aston Villa
Aston Villa
8
8
21
3
FC Midtjylland
FC Midtjylland
8
10
19
4
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
8
6
17
5
FC Porto
FC Porto
8
6
17
6
SC Braga
SC Braga
8
6
17
7
SC Freiburg
SC Freiburg
8
6
17
8
AS Rom
AS Rom
8
7
16
9
KRC Genk
KRC Genk
8
4
16
10
Bologna FC
Bologna FC
8
7
15
11
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
8
6
15
12
Ferencvaros Budapest
Ferencvaros Budapest
8
1
15
13
Nottingham Forest
Nottingham Forest
8
8
14
14
FC Viktoria Pilsen
FC Viktoria Pilsen
8
5
14
15
FK Crvena Zvezda Belgrade
FK Crvena Zvezda Belgrade
8
1
14
16
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
8
4
13
17
PAOK Thessaloniki
PAOK Thessaloniki
8
3
12
18
OSC Lille
OSC Lille
8
3
12
19
Fenerbahce Istanbul
Fenerbahce Istanbul
8
3
12
20
Panathinaikos Athen
Panathinaikos Athen
8
2
12
21
Celtic Glasgow
Celtic Glasgow
8
-2
11
22
Ludogorets 1945 Razgrad
Ludogorets 1945 Razgrad
8
-3
10
23
GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
8
-4
10
24
SK Brann
SK Brann
8
-2
9
25
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
-6
9
26
SK Sturm Graz
SK Sturm Graz
8
-6
7
27
Fotbal Club FCSB
Fotbal Club FCSB
8
-7
7
28
Go Ahead Eagles
Go Ahead Eagles
8
-8
7
29
Feyenoord Rotterdam
Feyenoord Rotterdam
8
-4
6
30
FC Basel
FC Basel
8
-4
6
31
FC Salzburg
FC Salzburg
8
-5
6
32
Glasgow Rangers
Glasgow Rangers
8
-9
4
33
OGC Nizza
OGC Nizza
8
-8
3
34
FC Utrecht
FC Utrecht
8
-10
1
35
Malmö FF
Malmö FF
8
-11
1
36
Maccabi Tel Aviv FC
Maccabi Tel Aviv FC
8
-20
1
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