Nach 14 Monaten Chaos
ManUtd wirft Coach Amorim raus

Ruben Amorim muss bei Manchester United gehen, wie der Klub am Montag bekanntgibt. Der Portugiese war seit November 2024 Trainer der Red Devils.
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Ruben Amorim ist nicht länger Trainer von Manchester United.
Foto: IMAGO/Sportimage
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Cédric HeebRedaktor Sport

Knall in der Premier League: Ruben Amorim (40) muss seinen Trainerposten bei Manchester United räumen. Der Premier-Ligist stellt den Portugiesen mit sofortiger Wirkung frei.

«Die Vereinsführung hat die Entscheidung widerwillig getroffen, dass es an der Zeit ist, eine Veränderung vorzunehmen», heisst es in der offiziellen Mitteilung des Vereins. Das soll dem Team einen «bestmöglichen Schluss der Premier-League-Saison» ermöglichen. Beim nächsten Spiel der Red Devils am Mittwoch in Burnley wird U18-Coach Darren Fletcher (41) an der Seitenlinie stehen.

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Der Entscheid kommt am Tag nach dem 1:1 in Leeds. Nach dem Spiel hatte sich der Portugiese eine Spitze gegen die Klubführung geleistet. Er sprach von «Spannungen» im Verein und sagte: «Ich habe das Gefühl, dass wir, wenn wir ein perfektes 3-4-3-System spielen wollen, viel Geld ausgeben müssen und Zeit brauchen. Ich beginne zu verstehen, dass das nicht passieren wird.» Er stellte zudem klar, dass er nicht nur als Trainer, sondern als Manager zu ManUtd gekommen sei und dass er «nicht kündigen werde».

Schlechteste Platzierung seit über 50 Jahren

Nun wurde ihm gekündigt. Seine Amtszeit bei den Red Devils währte gut 14 Monate und 63 Pflichtspiele. «The Sun» betitelt diese Zeit als «shambolic», ein britisches Slangwort für sehr chaotisch, unordentlich und unorganisiert. Amorims Bilanz ist fast ausgeglichen (25 Siege, 23 Niederlagen, 15 Remis), sein Punkteschnitt von 1,43 pro Spiel allerdings nicht besonders rosig. In der letzten Saison belegte Manchester United nur den 15. Platz – es war das schlechteste Ergebnis seit dem Abstieg aus der damaligen First Division im Jahr 1974.

Trotz der schlechten Resultate in den letzten Monaten erhielt Amorim von der Klubführung um Besitzer Jim Ratcliffe (73) immer wieder Rückendeckung. Jetzt, da ManUtd auf dem sechsten Tabellenplatz und nur drei Punkte hinter den Champions-League-Rängen steht, sollen englischen Medienberichten zufolge persönliche Differenzen für das Aus im Old Trafford gesorgt haben.

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