Eitler Superstar überrascht Fans
Ronaldo nach der Pause mit neuer Frisur

Der Superdribbler Ronaldo hoffte mit seinem Frisurenwechsel in der Halbzeit eventuell auf eine bessere Performance. Genützt hats leider nichts.
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Ronaldo als Unteroffizier in der ersten Halbzeit und als Igelmeister in der zweiten.
Foto: Keystone, Reuters
Von Sébastian Lavoyer

Er ist schnell, dribbelstark und brandgefährlich im Abschluss. Doch vor allem ist Cristiano Ronaldo ein Narzist, verliebt in sich selbst. Das wird auch von der Auftaktpartie gegen Deutschland in Erinnerung bleiben. Tore hat er keine geschossen, das Spiel nicht entschieden – aber in der Halbzeit die Frisur gewechselt.

Mit «Unteroffiziersscheitel» legte er seine Übersteiger in der ersten Halbzeit auf den Platz, die Haare flach auf dem Kopf klebend. Ob er die Pausenansprache von Trainer Paulo Bento hörte oder derweil vor dem Spiegel stand, ist nicht überliefert. Nach dem Seitenwechsel präsentiert sich die portugiesische Diva auf jeden Fall mit geliertem Igel.

Gebracht hats trotzdem nichts – 0:1-Pleite gegen Deutschland zum EM-Start. Die Latte steht den Iberern vor der EM-Sonne.

Ronaldo jammert: «Zwei Bälle an die Latte, das ist schon sehr unglücklich.» Und: «Wir hatten enorm viel Pech. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir besser als die Deutschen.»

Während dem Spiel haderte er – mit sich, mit seinen Mitspielern. Danach meint er: «Nur das Ergebnis enttäuscht uns, aber nicht die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind.»

Jedenfalls hat er mit seinem Frisuren-Wechsel einen Massstab gesetzt. Immerhin.

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