Donyell Malen (AS Rom)
Bei Aston Villa war Donyell Malen nur noch zweite Wahl, nun lässt der Holländer die AS Rom von der Champions League träumen: Seit seiner Leihe von Birmingham in die Ewige Stadt hat der ehemalige BVB-Stürmer in sieben Serie-A-Spielen sechsmal eingenetzt – die Römer haben in dieser Phase nur eine Niederlage hinnehmen müssen. Damit wandelt er gar auf den Spuren von Bayern-Superknipser Harry Kane: In den europäischen Top-5-Ligen hat nur der Engländer mit seinen neun Toren in diesem Zeitraum noch mehr getroffen als Malen.
Antoine Semenyo (Manchester City)
Im letzten Winter besonders viel Geld für neue Spieler in die Hand genommen hat einmal mehr Manchester City. Der Löwenanteil ging dabei in die Ablösesumme von Antoine Semenyo, der für knapp 70 Millionen Franken von Liga-Konkurrent Bournemouth geholt wurde – und bei den Skyblues nahtlos an seine starke Hinrunde anknüpft. In sieben Premier-League-Einsätzen für seinen neuen Klub hat er schon vier Tore erzielt, dazu kommt je ein Tor im FA Cup und im EFL Cup. Besonders wichtig: Sein Siegtreffer beim 1:0 in Leeds am vergangenen Samstag, als ManCity-Torgarant Erling Haaland angeschlagen fehlte.
Marc Guéhi (Manchester City)
Er ist der neue Dauerbrenner in der ManCity-Defensive: Seit seiner Ankunft im Etihad-Stadion hat Marc Guéhi in der Meisterschaft noch keine Minute verpasst. Mit ihm als Innenverteidiger haben die Skyblues in sechs Spielen noch nie verloren und dabei dreimal zu null gespielt. Die City-Verteidigung scheint also mit dem Winter-Neuzugang stabiler geworden zu sein. Dafür liess die Guardiola-Equipe auch viel Geld springen: Mit einer Ablösesumme von über 20 Millionen Franken war Guéhi der teuerste Verteidiger des Winter-Fensters.
Endrick (Olympique Lyon)
Neben Malen sorgt ein zweiter Leihspieler bei seinem neuen Klub derzeit für Torbeteiligungen am Laufmeter: Endrick, gleich zu Beginn des Transferfensters von Real Madrid an Ligue-1-Klub Lyon abgegeben, kommt in acht Spielen für OL auf neun Torbeteiligungen. Unter anderem gelang ihm Ende Januar beim Auswärtsspiel in Metz ein Hattrick. Dass Genie und Wahnsinn beim 19-jährigen Brasilianer noch nahe beineinander liegen, zeigt seine Gelb-Rote Karte im Ligaspiel gegen Nantes zwei Wochen später. In Madrid dürfte man sich ob der Entwicklung des Youngsters, der in der Hinrunde bei den Königlichen nur dreimal zu einem Einsatz gekommen ist, dennoch die Hände reiben – und sich auch ein wenig ärgern: Einen so treffsicheren Stürmer könnte Real nach den Ausfällen von Kylian Mbappé und Rodrygo aktuell durchaus brauchen.
Noa Lang (Galatasaray)
Er ist der personifizierte Juve-Schreck: Noa Lang stand vor rund einem Jahr auf dem Platz, als sein PSV Eindhoven die Turiner mit einem 3:1-Sieg nach Verlängerung im Playoff-Rückspiel aus der Champions League kegelte. Auch sein einziges Spiel mit Napoli gegen die Alte Dame gewann er in der Hinrunde der laufenden Saison mit 2:1. Einige Wochen später wurde der holländische Flügelstürmer an den Bosporus ausgeliehen – Lang geht in der zweiten Saisonhälfte für Galatasaray auf Torejagd. Einer seiner ersten Gegner im Dress des neuen Arbeitgebers: Ausgerechnet Juventus in den Playoffs der Champions League. Und Lang drehte im Hinspiel auf: Mit zwei Toren hatte er entscheidenden Anteil am 5:2-Sieg, den die Norditaliener im Rückspiel nicht mehr drehen konnten. Der Achtelfinal-Einzug in der Königsklasse kaschiert auch etwas, dass Lang in der Süper Lig in fünf Einsätzen noch ohne Torerfolg ist.






