Fazit:
Schlusspfiff! Der 1. FC Heidenheim macht einen grossen Schritt in Richtung Liga-Phase der Conference League. Durch den 2:1-Auswärtssieg bei BK Häcken stösst das Team von Frank Schmidt die Türe ein grosses Stück weit auf. Im ersten europäischen Spiel der Vereinsgeschichte präsentierten sich die Mannen von der Ostalb, vor allem im zweiten Abschnitt, als eine sehr clevere Einheit und verdienten sich dadurch diesen Sieg. Im ersten Abschnitt waren die Hausherren noch die bessere Mannschaft und liessen einige gute Torchancen liegen. Der FCH hingegen zeigte sich eiskalt und ging mit seinen wenigen Möglichkeiten in Führung. Den Siegtreffer konnte Léo Scienza in der 65. Minute durch einen wunderschönen Schlenzer erzielen. In der Schlussphase warf Häcken nochmals alles nach vorne, allerdings kam kaum mehr Gefahr vor dem Tor der Heidenheimer auf. Das Rückspiel auf der Ostalb steigt heute in einer Woche. Zuvor gastiert der FCH jedoch noch am Sonntag zum Bundesliga-Auftakt beim FC St. Pauli. Vielen Dank fürs Mitlesen und einen schönen Abend!
Spielende
Gelbe Karte für Lennard Maloney (1. FC Heidenheim 1846)
Maloney langt im Mittelfeld nochmals hin und kassiert berechtigt die Verwarnung.
Hrstić bekommt von Barrett Laursen nochmals eine Flanke massgeschneidert auf den Kopf serviert. Der Serbe bekommt jedoch nicht genug Druck hinter das Leder und so verläuft auch der Angriff im Sande.
Drei Minuten muss der 1. FC Heidenheim hier noch überstehen.
Die schwedischen Angriffsbemühungen sind weiterhin viel zu ungefährlich. So haben die FCH-Abwehrspieler keine Mühe mit dem Verteidigen.
Einwechslung bei BK Häcken: Jacob Barrett Laursen
Auswechslung bei BK Häcken: Adam Lundkvist
Der FCH scheint, völlig zurecht, mit diesem Ergebnis zufrieden zu sein. Hier und da starten die Deutschen noch Angriffe, jedoch auch ohne wirklich zwingend zu werden.
Und dann wird es doch gefährlich! Jeremy Agbonifo wird mit einem Chippass in den Strafraum des FCH geschickt und entwischt dadurch Siersleben. Der Angreifer nimmt die Kugel einmal mit und schliesst aus elf Metern von halbrechts ab. Doch Feller ist zur Stelle und pariert überragend.