FCB-Trainer auf Kuschelkurs
«Ich liebe meine Spieler»

Nach dem 3:3 in Bratislava am Donnerstag wählt Alex Frei warme Worte gegenüber seinen Spielern. Seine Voten sind in der Vergangenheit schon anders ausgefallen.
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Alex Frei legt nach dem Slovan-Spiel einmal mehr einen launischen Auftritt vor den Medien hin.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus
Sebastian Wendel

Es hat auch schon anders getönt aus dem Mund von Alex Frei. Nach dem 1:2 in Sion Mitte September etwa hatte es etwas von einer Drohung, als er sagte: «Wir wissen seit Saisonbeginn, was unsere Probleme sind. Nun ist der Moment gekommen, sie anzugehen und zu lösen.» Eine Folge war, dass Captain Fabian Frei den Stammplatz verlor und seither nur zwei Mal von Beginn an ran durfte.

Ebendiesem Frei dürfte es nicht geschmeckt haben, dass der Trainer seine Degradierung mitunter mit den Worten begründete: «Fabian ist ein Spieler, den man ab und zu provozieren muss. Mal länger, mal weniger lang.» Der kurz angebundene Kommentar des Captains dazu: «Alles, was der Trainer sagt, stimmt immer.»

Dann kam das Auswärtsspiel in Bratislava, in dem der FC Basel nach 54 Minuten 1:3 in Rückstand geriet und wie der sichere Verlierer aussah. Dank einer Riesenportion Moral und spielerischer Klasse sicherte sich Rot-Blau am Ende doch noch ein Unentschieden, das sich wie ein Sieg anfühlte. Worauf Alex Frei mit seiner Mannschaft auf Kuschelkurs ging: «Ich liebe meine Spieler! Das vermittle ich ihnen jeden Tag. Leider kann ich ihnen meine Liebe nicht in jedem Spiel in Form eines Platzes in der Startelf zeigen.»

Per Direktflug aus der Slowakei nach Genf

Tadel, Provokation, Liebesbekundung: Frei nutzt die volle Breite der Kommunikationspalette. Welche Worte wird er am Sonntagabend in Genf hervorholen, nach dem dritten Auswärtsspiel in Folge? Auch das Duell gegen Servette ist eine Partie mit viel Gewicht: Entweder der FCB schliesst nach Verlustpunkten zu Rang 2 auf. Oder der Zug in die vorderste Tabellenregion dürfte vorerst abgefahren sein.

Übrigens: Um die Reisestrapazen abzufedern, verzichtete der FCB-Tross nach dem Spiel in der Slowakei auf die Heimreise nach Basel und flog am Freitagabend direkt nach Genf. Dort stiess Stammgoalie Marwin Hitz zum Team, der sich in Bratislava krankheitshalber von Mirko Salvi vertreten lassen musste.

Conference League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
RC Strasbourg Alsace
RC Strasbourg Alsace
6
6
16
2
RKS Rakow Czestochowa
RKS Rakow Czestochowa
6
7
14
3
AEK Athen
AEK Athen
6
7
13
4
Sparta Prag
Sparta Prag
6
7
13
5
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
6
6
13
6
FC Shakhtar Donetsk
FC Shakhtar Donetsk
6
5
13
7
FSV Mainz
FSV Mainz
6
4
13
8
AEK Larnaca
AEK Larnaca
6
6
12
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
3
11
10
Crystal Palace
Crystal Palace
6
5
10
11
KKS Lech Posen
KKS Lech Posen
6
4
10
12
Samsunspor
Samsunspor
6
4
10
13
NK Celje
NK Celje
6
1
10
14
AZ Alkmaar
AZ Alkmaar
6
0
10
15
AC Florenz
AC Florenz
6
3
9
16
HNK Rijeka
HNK Rijeka
6
3
9
17
Jagiellonia Bialystok
Jagiellonia Bialystok
6
1
9
18
AC Omonia Nicosia
AC Omonia Nicosia
6
1
8
19
FC Noah
FC Noah
6
-1
8
20
KF Drita
KF Drita
6
-4
8
21
Kuopion Palloseura
Kuopion Palloseura
6
1
7
22
FK Shkendija
FK Shkendija
6
-1
7
23
HSK Zrinjski Mostar
HSK Zrinjski Mostar
6
-2
7
24
SK Sigma Olomouc
SK Sigma Olomouc
6
-2
7
25
CS Universitatea Craiova 1948
CS Universitatea Craiova 1948
6
-2
7
26
Lincoln Red Imps FC
Lincoln Red Imps FC
6
-8
7
27
FC Dynamo Kyiv
FC Dynamo Kyiv
6
0
6
28
Legia Warschau
Legia Warschau
6
0
6
29
SK Slovan Bratislava
SK Slovan Bratislava
6
-4
6
30
Breidablik Kopavogur
Breidablik Kopavogur
6
-5
5
31
Shamrock Rovers
Shamrock Rovers
6
-6
4
32
BK Häcken
BK Häcken
6
-3
3
33
Hamrun Spartans FC
Hamrun Spartans FC
6
-7
3
34
Shelbourne FC
Shelbourne FC
6
-7
2
35
Aberdeen FC
Aberdeen FC
6
-11
2
36
SK Rapid Wien
SK Rapid Wien
6
-11
1
Playoffs
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