Alex Frei vor Bröndby-Kracher knallhart
Eklat in Basel – FCB-Pelmard aus Kader gestrichen

Vor der Abreise zum kapitalen Qualispiel in Kopenhagen kommts beim FC Basel zum Eklat: Andy Pelmard (22) kommt zu spät zum Treffpunkt und muss zuhause bleiben. Sportlich eine Schwächung für Rot-Blau. So begründet Trainer Alex Frei (43) den Knallhart-Entscheid.
Publiziert: 03.08.2022 um 19:30 Uhr
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Aktualisiert: 05.08.2022 um 10:59 Uhr
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Andy Pelmard fehlt dem FCB in Kopenhagen aus disziplinarischen Gründen – er erschien zu spät zum Treffpunkt vor der Abreise nach Dänemark.
Sebastian Wendel

Woche der Wahrheit für den FC Basel!

In den zwei Conference-League-Qualiduellen gegen Bröndby Kopenhagen und dazwischen im Super-League-Spitzenkampf gegen YB geht es für Rot-Blau um sehr viel: Am Sonntag gegen den Meisterfavoriten aus Bern darum, trotz einem Spiel weniger den Rückstand von bereits fünf Punkten nicht noch grösser werden zu lassen.

Und am Donnerstag und in einer Woche gegen die Dänen um nicht weniger als ums finanzielle Überleben: Auf die zehn Millionen Franken, die Basel in der vergangenen Saison in der Conference League eingenommen hat, ist man auch heuer angewiesen. Im Frühling rief Klubboss David Degen (39) den Einzug in die Gruppenphase zur Pflicht aus, ansonsten laufe der FCB Gefahr, Ende Jahr in die Schulden zu schlittern.

Pelmard zu spät am Treffpunkt

Riesendruck auf den Schultern von Trainer Alex Frei und seinen Spielern. Und als wäre die Aufgabe gegen Bröndby, den stärksten aller möglichen Gegner in der dritten Qualirunde, nicht schwer genug, kommt es am Mittwoch vor der Abreise nach Kopenhagen zum Eklat: Verteidiger Andy Pelmard erscheint zu spät am Treffpunkt.

Als Folge wird der Franzose aus dem Kader für den Bröndby-Kracher gestrichen. Alex Frei teilt ihm mit, dass er in Basel bleiben muss und am Freitag ins Mannschaftstraining zurückkehren darf. Ob Pelmard gegen YB wieder ran darf? Mehr als fraglich!

Alex Frei begründet Knallhart-Entscheid

Pelmard ist nicht irgendwer: In der vergangenen Saison stand kein Basler Feldspieler öfter auf dem Platz. Und weil der 22-Jährige in der Abwehr sowohl im Zentrum als auch aussen spielen kann, ist er besonders wertvoll. Kein Grund für Frei, ein Auge zuzudrücken. «Die Spieler haben sich an die Regeln zu halten», begründet der Trainer seinen Knallhart-Entscheid.

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Besser siehts in der Personalie Andi Zeqiri (23) aus: Obwohl erst am Dienstag verpflichtet, meldet der FCB am Mittwochabend, dass der Schweizer Nati-Stürmer in Kopenhagen bereits spielen kann.

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