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Nach Sensation in der Königsklasse:Das ist die kleine Hafenstadt Bodö

Italiener gehen mit den Nerazzurri hart ins Gericht
«Inters Abenteuer endet in einer Schande»

Nach Inters Ausscheiden aus der Champions League lässt scharfe Kritik aus der italienischen Presse nicht lange auf sich warten. Akanjis Bock vor dem Gegentor sorgt für Staunen.
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Ein Debakel: Inter verpasst die Champions-League-Achtelfinals.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Inter scheidet nach Heimniederlage gegen Bodö/Glimt aus Champions League
  • Akanjis Fehler in der 58. Minute führt zum 0:1-Rückstand
  • Seit 38 Jahren fand kein Champions-League-Achtelfinal ohne italienischen Verein statt
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Inter, der Leader der Serie A und für den italienischen Fussball wohl noch das beste Pferd im Rennen um die Champions League, ist raus. Die Schweizer Manuel Akanji (30) und Yann Sommer (37) scheitern am norwegischen Fussball-Zwerg. Nach der 1:3-Niederlage auswärts im hohen Norden verlieren die Nerazzurri auch das Playoff-Rückspiel zu Hause und verabschieden sich damit aus der Königsklasse.

Die harsche Kritik von der italienischen Presse lässt nicht lange auf sich warten. «Inters Champions-League-Abenteuer endet in einer Schande», titelt die «Gazzetta dello Sport» noch am selben Abend. Lob gibt es einzig für die Überraschungs-Männer aus Skandinavien. Der Sportjournalist Francesco Pietrella vergleicht Bodös Champions-League-Kampagne mit dem «Miracle on Ice» – das US-Amerikanische Eishockeyteam der Männer gewann 1980 Olympiagold gegen die hochfavorisierte Sowjetunion. Dabei beschreibt er die Norweger als «Klapperschlange, die sich ducken und dann blitzschnell zuschlagen kann», und verweist damit auf Bodös Effizienz.

Über Akanjis Patzer, der die Niederlage einleitete, ist Pietrella nicht sauer, sondern eher enttäuscht. «Ausgerechnet du, Manuel?», schreibt er und betont, dass damit beim sonst so souveränen Nati-Leader niemand gerechnet habe. «Vielleicht nicht einmal er selbst und ganz sicher nicht die Inter-Fans.» Akanji hatte in der 58. Minute als letzter Mann den Ball verloren und leitete damit das wegweisende 0:1 aus Sicht von Inter ein.

Italien hat einen neuen Angstgegner gefunden

«Das Problem war nicht Bodös Spielweise, sondern Chivus Fehler und der Mangel an Führungsqualitäten», schreibt die italienische Zeitung «Corriere della Sera». Dabei wird die Leistung von Manuel Akanji und den Führungsspielern Nicolo Barella und Marcus Thuram bemängelt. Auch die Ausfälle von Denzel Dumfries und Lautaro Martinez seien «deutlich spürbar» gewesen. Die Zeitung zeichnet dann noch ein grösseres Bild und blickt grundsätzlich auf den italienischen Fussball: «Norwegen wird zum Albtraum: Haaland und seine Brüder schickten Gattusos Nationalmannschaft in die WM-Playoffs und Italien riskiert, die dritte WM-Teilnahme in Folge zu verpassen. Noch schockierender, aber absolut gerechtfertigt, ist Inters Ausscheiden gegen Bodö.»

Im europäischen Wettbewerb steht der italienische Klubfussball nun am Abgrund. Napoli hatte sich in der Königsklasse bereits nach der Gruppenphase abgemeldet. Nach Inters Ausscheiden bleiben jetzt nur noch Atalanta Bergamo sowie Juventus Turin im Rennen um die Achtelfinals. Beide gehen mit happigen Rückständen in die Rückspiele vom Mittwoch.

Seit der Saison 1987/88 – damals hiess der Wettbewerb noch Europapokal der Landesmeister – fand kein Achtelfinal ohne italienische Beteiligung statt. 38 Jahre später könnte dies wieder der Fall sein. Juventus steckt in einer Krise und muss gegen Galatasaray mindestens drei Tore schiessen, während Atalanta mit einem 0:2-Rückstand in die Partie gegen Dortmund geht. Immerhin spielen beide Klubs am Mittwoch zu Hause, doch in Anbetracht von Inters Heimniederlage am Dienstagabend im San Siro sorgt auch das nur für wenig italienischen Optimismus.

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Paris Saint-Germain
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Bayern München
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FC Barcelona
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Manchester United
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Como 1907
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Sporting Lissabon
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VfB Stuttgart
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1
2
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Manchester City
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2
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Aston Villa
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RC Lens
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Real Betis Balompie
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Borussia Dortmund
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Liverpool FC
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Real Madrid
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Arsenal FC
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AEK Athen
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AS Rom
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FC Shakhtar Donetsk
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Fenerbahce Istanbul
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PSV Eindhoven
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OSC Lille
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Atletico Madrid
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LASK Linz
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SSC Neapel
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Galatasaray SK
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Viking FK
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FC Porto
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RB Leipzig
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Feyenoord Rotterdam
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Sabah FC Masazir
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SK Slovan Bratislava
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Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
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