«Das will gar niemand»
Liga-Chef Schäfer kämpft gegen Champions-League-Reform

Am Fussball Kongress im Stade de Suisse in Bern hat sich Liga-CEO Claudius Schäfer diese Woche klar gegen eine Champions-League-Reform positioniert.
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Liga-CEO Claudius Schäfer spricht sich deutlich gegen die geplante Champions-League-Reform der Uefa aus.

Kommt sie oder kommt sie nicht? Die Champions-League-Reform ist in aller Munde. Es soll eine Königsklasse geben, so die Pläne der Uefa, in der ausschliesslich die Klubs aus den Top-Ligen spielen sollen. Das würde bedeuten, dass Schweizer Vereine nicht mehr mittun könnten (BLICK berichtete).

Der europäische Fussballverband verspricht sich dadurch mehr Vermarktungseinnahmen in den internationalen Wettbewerben. Diskutiert wird ein neues System ab der Saison 2024/25. Beschlossen ist jedoch noch gar nichts. 

Liga-CEO  Claudius Schäfer ist gegen diese Reform. Er ruft beim Fussball Kongress, der diese Woche im Stade de Suisse über die Bühne ging, alle Klubvertreter dazu auf, sich lautstark gegen die geplanten Änderungen zu positionieren.

«Es wird eine geschlossene Champions League. 24 Teilnehmer werden fix sein. Vier werden von unten kommen, von der heutigen Europa League», erklärt Schäfer. «Es muss eine Bewegung geben, die gegen diese Ansinnen kämpft. Damit die Uefa merkt, es sind nicht nur die Ligen und ein paar kleinere Klubs, die hier aufbegehren. Nein, es sind eigentlich alle. Das will gar niemand.»

Der Schweizer Fussball würde sonst an Spannung verlieren. Schäfer weiter: «Es soll doch weiterhin der Traum von jedem Klub sein können, auch mal gegen Real Madrid oder Bayern München zu spielen. Wenn es das nicht mehr gibt, dann verlieren wir alle.»

Deutschland auch dagegen

Schäfer erhält Unterstützung aus der Bundesliga. Alle Klubs der ersten beiden deutschen Ligen haben sich am Mittwochabend deutlich gegen die Pläne der Uefa ausgesprochen. Auch die Topklubs Bayern und Dortmund wollen die Champions-League-Reform nicht. «Eine mögliche Reform sollte allen Akteuren gerecht werden, nicht nur wenigen», sagt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Das Konzept habe «fatale und nicht akzeptable Konsequenzen, weil es mittel- bis langfristig die Existenz der nationalen Ligen gefährden würde». (mam)

Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
8
19
24
2
Bayern München
Bayern München
8
14
21
3
Liverpool FC
Liverpool FC
8
12
18
4
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
8
10
17
5
FC Barcelona
FC Barcelona
8
8
16
6
Chelsea FC
Chelsea FC
8
7
16
7
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
8
6
16
8
Manchester City
Manchester City
8
6
16
9
Real Madrid
Real Madrid
8
9
15
10
Inter Mailand
Inter Mailand
8
8
15
11
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
8
10
14
12
Newcastle United
Newcastle United
8
10
14
13
Juventus Turin
Juventus Turin
8
4
13
14
Atletico Madrid
Atletico Madrid
8
2
13
15
Atalanta BC
Atalanta BC
8
0
13
16
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
8
-1
12
17
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
8
2
11
18
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
8
-4
11
19
FC Brügge
FC Brügge
8
-2
10
20
Galatasaray SK
Galatasaray SK
8
-2
10
21
AS Monaco
AS Monaco
8
-6
10
22
Qarabag FK
Qarabag FK
8
-8
10
23
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
8
-1
9
24
SL Benfica
SL Benfica
8
-2
9
25
Olympique Marseille
Olympique Marseille
8
-3
9
26
Pafos FC
Pafos FC
8
-3
9
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
8
-9
9
28
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
8
0
8
29
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
8
-5
8
30
SSC Neapel
SSC Neapel
8
-6
8
31
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
8
-9
8
32
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
8
-13
6
33
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
8
-11
4
34
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
8
-14
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
8
-13
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
8
-15
1
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