«Wir Fussballer sind ja eigentlich Kuscheltiere»
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GC-Trainer-Djuricin:«Wir Fussballer sind ja eigentlich Kuscheltiere»

In der Schweiz wird wieder gekickt
So hat GC das Training aufgenommen

Seit Montag rollt beim Rekordmeister der Ball wieder. Neben Super-League-Leader St. Gallen die einzige Profimannschaft. Im Gegensatz zu den Ostschweizern findet das Training in Niederhasli nicht vollkommen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
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Am Montag startet GC ins erste Training nach zweimonatiger Pause.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Eynat Bollag

Schlechtes Wetter hat sich für Montag, den ersten Trainingstag des Rekordmeisters, angekündigt. Doch siehe da, Petrus meint es gut mit den Kickern. Erst in den letzten Minuten des Trainings kommt der grosse Regen: «Die Laufeinheiten bei dem Regen waren schon nicht so lustig», sagt GC-Captain Vero Salatic und schmunzelt. Aber das ist kleines Beigemüse, denn klar ist – das steht den Spielern ins Gesicht geschrieben – die Freude wieder zusammen auf dem Platz stehen zu dürfen, macht alles wett. «Das hat uns echt sehr gefehlt», so Salatic weiter.

Das erste Training sei gar «wunderbar» gewesen, erzählt Hoppers-Trainer Goran Djuricin und ergänzt: «Wir sind sehr froh, dass wir unseren Beruf wieder ausüben dürfen und ich glaube, dass ich im Namen aller reden kann, es war richtig spassig heute.» Nach erstem Aufwärmen und hin und her «pässle» wechselt die erste Mannschaft auf den leeren, grün leuchtenden Rasen daneben für das eigentliche Training.

Das Kader ist mit Ausnahme von drei Spielern komplett. Francis Momoh, Ed Francis und Allan Njie konnten aufgrund von geschlossenen Flughäfen wegen der Corona-Pandemie nicht ausreisen. Die Anwesenden machen einen fitten Eindruck, aber sind sie es auch wirklich? «Wir haben uns gesagt, dass wir uns die Spieler die ersten drei Tage einmal anschauen, um dann beurteilen zu können, wie fit sie wirklich sind», meint Djuricin. «Fürs Erste», so der Trainer weiter, «hat es aber alles in allem gut funktioniert.» Zusammen mit seinem Team hat Djuricin in den letzten Wochen viel Zeit für die Trainingsvorbereitung investiert.

«Die Verletzungsgefahr ist sehr hoch»

Der Einfluss der Hygienemassnahmen auf das Training ist nicht ohne: Individuelles anreisen, vom Arzt nach allfälligen Symptomen befragt werden, zu Hause duschen, geschlossene Garderoben. «Dass die Jungs nicht so kommunizieren können wie gewohnt inklusive dem Rumblödeln in der Kabine, das fehlt schon», erzählt Djuricin. Viele, inklusive er selbst, wollten beim Wiedersehen immer wieder die Hand zücken um sich dann sofort einzugestehen, «oh scheisse, das geht ja nicht, entschuldige. Wir Fussballer sind ja eigentlich schon Kuscheltiere in gewissen Situationen», so der Trainer schmunzelnd. Gleichzeitig stellt er aber klar: «Die Gesundheit geht vor.»

Apropos Gesundheit, wegen der achtwöchigen Pause darf auch das Verletzungsrisiko nicht unterschätzt werden. Da müsse man prophylaktisch ein bisschen dagegen steuern. Nach Zweikämpfen hat man im Training zum Beispiel vergebens gesucht. Dazu der Trainer: «Wir wollen das so steuern, dass wir in der ersten Woche sehr wenig bis keine Zweikämpfe haben und fast keine Sprints und Torschüsse.» Djuricin habe sich mit sämtlichen Trainer-Freunden aus Europa ausgetauscht und die haben ihm alle gesagt: «Passt auf in den ersten Wochen, die Verletzungsgefahr ist sehr hoch.»

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Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
36
34
81
2
FC Aarau
FC Aarau
36
30
80
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
36
27
67
4
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
36
8
50
5
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
36
-1
49
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
36
-10
44
7
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
36
-8
40
8
FC Wil
FC Wil
36
-16
40
9
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
36
-27
28
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
36
-37
23
Aufstieg
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Abstieg
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