Oscar Piastri schlägt im Wüsten-Sprint von Katar zu! Der Australier sichert sich mit einer Runde von 1:20,055 die Pole-Position und verweist George Russell in einem Wimpernschlag-Finale auf Rang zwei (+0,032 Sekunden). Max Verstappen erlebt derweil einen schwierigen Abend. Der Weltmeister klagt am Funk lautstark über ein «wie ein Idiot» hüpfendes Auto und Untersteuern. Nach einem Ausritt ins Kiesbett kann er im entscheidenden SQ3 nicht mehr in den Kampf um die ganz vorderen Plätze eingreifen.
Bei Mercedes gibt es gemischte Gefühle: George Russell fällt mit zwischenzeitlichen Bestzeiten auf, während Youngster Kimi Antonelli eher durch Glück das SQ3 erreicht. Der Italiener rutscht nur knapp in die Top 10, weil Isack Hadjar im SQ2 die Rundenzeit wegen des Überschreitens der Track Limits gestrichen wird.
Für die beiden Sauber-Piloten ist im zweiten Abschnitt des Sprint-Qualifyings (SQ2) Endstation. Gabriel Bortoleto landet auf Rang 13 und lässt damit seinen erfahrenen Teamkollegen Nico Hülkenberg (P14) knapp hinter sich. Für den morgigen Sprint verheisst das nichts Gutes, denn die Statistik spricht eine deutliche Sprache: In bisher 23 Sprintrennen holten die Hinwiler erst zwei Punkte (2022 in Imola dank einem 7. Platz von Valtteri Bottas). Dabei wäre Zählbares jetzt wirklich wichtig. Der Druck steigt enorm, da man aufpassen muss, dass Konkurrent Aston Martin in der Konstrukteurs-WM nicht davonzieht. Die Grünen Briten haben aktuell vier Punkte mehr auf dem Konto als Sauber.
Jonathan Wheatley (Teamchef): «Es war ein vielversprechender Start ins Sprint-Qualifying. Beide Autos haben es souverän durchs SQ1 geschafft und wir waren optimistisch, das SQ3 zu erreichen. Nico war drauf und dran, es zu schaffen, doch die letzte Kurve in seiner letzten schnellen Runde kostete ihn den Platz im SQ3. Bei Gabriel war die Balance im ersten Teil nicht so, wie sie sein sollte. Wir haben ein paar Anpassungen vorgenommen, doch er konnte keine ganze Runde schnell fahren.»
Nico Hülkenberg: «Ich war sehr zufrieden mit dem Auto, die Strecke war griffig und ich kam gut durchs SQ1. Ich war auf einer guten letzten Runde im SQ2, doch dann übersteuerte ich irgendwie in der letzten Kurve und kam zu weit raus. Den Daten zufolge hätte es gut und gerne fürs SQ3 reichen können. Wer geben im Sprint unsere Bestes, doch der Fokus liegt auf dem Qualifying – es wird Wechsel an den Autos geben, was die Rangliste durchmischen kann.»
Gabriel Bortoleto: «Ich glaube, wir haben es nicht schlecht gemacht, auch wenn ich das Gefühl habe, dass wir noch etwas mehr aus dem Auto hätten quetschen können. Es ist ein bisschen enttäuschend, SQ3 nur um eineinhalb Zehntelsekunden verpasst zu haben, aber so knapp ist es momentan. Wir wissen, dass hier Überholen schwierig ist. Wir werden weiter pushen, einen sauberen Sprint absolvieren und dann hoffentlich ein ebenso sauberes Qualifying.»
Jonathan Wheatley (Teamchef): «Es war ein vielversprechender Start ins Sprint-Qualifying. Beide Autos haben es souverän durchs SQ1 geschafft und wir waren optimistisch, das SQ3 zu erreichen. Nico war drauf und dran, es zu schaffen, doch die letzte Kurve in seiner letzten schnellen Runde kostete ihn den Platz im SQ3. Bei Gabriel war die Balance im ersten Teil nicht so, wie sie sein sollte. Wir haben ein paar Anpassungen vorgenommen, doch er konnte keine ganze Runde schnell fahren.»
Nico Hülkenberg: «Ich war sehr zufrieden mit dem Auto, die Strecke war griffig und ich kam gut durchs SQ1. Ich war auf einer guten letzten Runde im SQ2, doch dann übersteuerte ich irgendwie in der letzten Kurve und kam zu weit raus. Den Daten zufolge hätte es gut und gerne fürs SQ3 reichen können. Wer geben im Sprint unsere Bestes, doch der Fokus liegt auf dem Qualifying – es wird Wechsel an den Autos geben, was die Rangliste durchmischen kann.»
Gabriel Bortoleto: «Ich glaube, wir haben es nicht schlecht gemacht, auch wenn ich das Gefühl habe, dass wir noch etwas mehr aus dem Auto hätten quetschen können. Es ist ein bisschen enttäuschend, SQ3 nur um eineinhalb Zehntelsekunden verpasst zu haben, aber so knapp ist es momentan. Wir wissen, dass hier Überholen schwierig ist. Wir werden weiter pushen, einen sauberen Sprint absolvieren und dann hoffentlich ein ebenso sauberes Qualifying.»
China – Hamilton
Miami – Antonelli
Spa – Piastri
Austin – Verstappen
São Paulo– Norris
Katar – Piastri
China – Hamilton
Miami – Antonelli
Spa – Piastri
Austin – Verstappen
São Paulo– Norris
Katar – Piastri
Nächster Rückschlag für Lewis Hamilton! Der siebenfache Weltmeister muss erneut früh die Segel streichen und scheidet als drittlangsamster (Platz 18) bereits im SQ1 aus. Wie schon zuletzt in Las Vegas kämpft der Brite mit dem Verkehr und verpatzt zudem den ersten Sektor seiner entscheidenden Runde. Besonders bitter: Am Ende fehlen ihm nicht nur 0,3 Sekunden auf das Weiterkommen, er verpasst es auch um Haaresbreite, noch rechtzeitig für einen letzten Rettungsversuch über die Linie zu fahren. Auch für Charles Leclerc wird es im SQ1 richtig eng, der Monegasse rettet sich lediglich als 13. in die nächste Runde. In das SQ3 fährt Leclerc dann als 7. wieder souverän.
So starten die Formel-1-Stars am Samstag, 15 Uhr (MEZ) in den Sprint
1. Reihe: Piastri – Russell
2. Reihe: Norris – Alonso
3. Reihe: Tsunoda – Verstappen
4. Reihe: Antonelli – Sainz
5. Reihe: Leclerc – Albon
6. Reihe: Hadjar – Bearman
7. Reihe: Bortoleto – Hülkenberg
8. Reihe: Ocon – Stroll
9. Reihe: Lawson – Hamilton
10. Reihe: Gasly – Colapinto
1. Teil (12 Minuten)
**
1. Verstappen 1:21,172
2. Alonso
3. Piastri
4. Hülkenberg
5. Norris
6. Hadjar
7. Russell
8. Sainz
9. Tsunoda
10. Bearman
11. Antonelli
12. Bortoleto
13. Leclerc
14. Albon
15. Ocon 1:21,788
-----------------------
16. Stroll 1:21,807
17. Lawson
18. Hamilton
19. Gasly
20. Colapinto
2. Teil (10 Minuten)
**
1. Norris 1:20,956
2. Piastri
3. Verstappen
4. Russell
5. Tsunoda
6. Sainz
7. Leclerc
8. Albon
9. Alonso
10. Antonelli 1:21,376
-------------------
11. Hadjar 1:21,433
12. Bearman
13. Bortoleto 1:21,567
14. Hülkenberg 1:21,631
15. Ocon
Pole-Kampf (8 Minuten)
**
1. Piastri 1:20,055
2. Russell 1:20,087
3. Norris
4. Alonso
5. Tsunoda
6. Verstappen
7. Antonelli
8. Sainz
9. Leclerc
10. Albon
Strafen: Keine
1. Teil (12 Minuten)
**
1. Verstappen 1:21,172
2. Alonso
3. Piastri
4. Hülkenberg
5. Norris
6. Hadjar
7. Russell
8. Sainz
9. Tsunoda
10. Bearman
11. Antonelli
12. Bortoleto
13. Leclerc
14. Albon
15. Ocon 1:21,788
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16. Stroll 1:21,807
17. Lawson
18. Hamilton
19. Gasly
20. Colapinto
2. Teil (10 Minuten)
**
1. Norris 1:20,956
2. Piastri
3. Verstappen
4. Russell
5. Tsunoda
6. Sainz
7. Leclerc
8. Albon
9. Alonso
10. Antonelli 1:21,376
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11. Hadjar 1:21,433
12. Bearman
13. Bortoleto 1:21,567
14. Hülkenberg 1:21,631
15. Ocon
Pole-Kampf (8 Minuten)
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1. Piastri 1:20,055
2. Russell 1:20,087
3. Norris
4. Alonso
5. Tsunoda
6. Verstappen
7. Antonelli
8. Sainz
9. Leclerc
10. Albon
Strafen: Keine
Oscar Piastri: «Schön, wieder mal auf der Pole zu stehen. Hoffentlich gibt es auch einige Punkte im Rennen. Den ganzen Tag habe ich mich wohlgefühlt.»
Dr. Helmut Marko: «Wir haben ein Problem mit dem roten Gummi. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wo ein Teamkollege vor Max stand.» Zur Info: Das letzte Mal, als ein Teamkollege vor Verstappen stand, war in Baku 2024 (Pérez).
Um 15 Uhr (MEZ) startet am Samstag in Katar das Sprintrennen. Nur wenige Stunden später gibt es dann im Qualifying für den GP schon wieder Action vom «Losail International Circuit». Dieses startet um 19 Uhr Schweizer Zeit.


