Bortoleto und Hülkenberg glänzen in Top 10
Ferrari-Duo vorn – Jubel bei Neuling Audi

Sonniger Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne: Nico Hülkenberg fuhr im Audi als erster Fahrer unter dem Jubel von 100'000 Zuschauern los. Trainingsschnellster war Charles Leclerc.
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Nico Hülkenberg zeigte als 10. eine starke Leistung im ersten Training.
Foto: Getty Images
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Endlich geht es wieder los mit der Formel 1! Mit 465'498 verkauften Tickets war Australien 2025 der bestbesuchte Grand Prix des Jahres. Über 40 Prozent der Fans waren weiblich. Daran sind auch die Netflix-Episoden über den GP-Sport verantwortlich. Nur zwei Fahrer weigern sich weiter, diese oft übertriebenen Szenen mitzumachen: Lewis Hamilton (41) und Max Verstappen (28).

Die Uni-Professoren vorn

Es waren dann ausgerechnet diese beiden Ex-Weltmeister, die nach zehn Minuten in Führung lagen. Beide haben im Hinblick auf die neue Saison mit den vielen Regeländerungen das Gleiche gesagt: «Wer sich da noch auskennen will, muss nochmals auf die Universität.»

Viele Experten glauben, dass sich die jungen Fahrer mit dem ständigen Aufladen der Batterie und dem Spielen mit dem Gaspedal leichter tun – und die «Favoriten» in Probleme bringen könnten. Das erste Training widerlegte diese These.

Ecclestone: «Max ist heiss»

Für den früheren Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (95) ist klar: «Wenn Max das neue System im Cockpit einmal richtig beherrscht, wird er wieder eine halbe Sekunde schneller als der Rest sein.»

Eine waghalsige Prognose. Aber die nächsten Rennen werden dann langsam ein erstes Bild der neuen Kräfteverhältnisse zeigen.

Rennabsagen in China?

In einer Woche steigt bereits der GP von China in Shanghai. Und dort müssen sich die Formel-1-Macher entscheiden, ob sie die Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) absagen. Die Logistik lässt kein späteres Datum zu.

Ersatzorte wie Imola Portimao oder Istanbul scheitern vor allem am mangelnden Geld für einen Grand-Prix-Auftritt!

Toller Audi-Start

In den ersten 30 Minuten sahen wir je zwei Ferrari, Red Bull und Mercedes auf den ersten acht Plätzen. Nur Lokalmatador Piastri im McLaren (5.) und Lawson (7. im Racing Bulls) konnten da mithalten.

Dahinter «Geheimfavorit» Haas-Ferrari und Sauber-Nachfolger Audi mit beiden Boliden! Das ist für die vielen Hinwiler Fans eine erste erfreuliche Nachricht. Bei einer Blick-Umfrage sagten über 60 Prozent, dass sie nach Sauber jetzt auch Audi die Daumen drücken!

Mario Andretti gibt sich die Ehre

Bei Neueinsteiger Cadillac ist die Kultfigur Mario Andretti (86) in Australien angekommen. Der frühere Indy-Sieger (1969) und Formel-1-Weltmeister auf Lotus (1978) soll den Amis Glück bringen.

Als Ehrung für Andretti, ohne dessen Namen die Formel 1 und die FIA dem elften Team keine Zusage erteilt hätte, heisst das Chassis jetzt MAC26. Nur dank dem Ferrari-Motor verloren Sergio Pérez und Valtteri Bottas nicht noch mehr Zeit.

Aston Martin immer peinlicher

Klares Schlusslicht ist, für viele nicht überraschend, das Team von Milliardär Lawrence Stroll (66). Wenn die Vibrationsprobleme aus der Elektromaschine und dem Motor nicht verschwinden, sehen wir den Aston Martin-Honda nicht oft auf der Strecke.

Nach 45 Minuten schaffte Stroll als Vorletzter gerade mal drei Runden und verlor 29 Sekunden! Teamkollege Fernando Alonso («Eines Tages wird dieses Team Weltmeister!») blieb lieber 60 Minuten in den Boxen.

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