Fazit:
Kanada bleibt bei dieser Weltmeisterschaft ein Mysterium. In den ersten beiden Dritteln hielten die Ahornblätter den eigenen Kasten komplett dicht und liessen keinen Schuss auf das eigene Tor zu! Dabei war das zweite Drittel auch offensiv bockstark und äusserst dominant. Im Schlussabschnitt schliesslich schien es fast schon wieder so, als würden die Nordamerikaner das Spiel noch aus der Hand geben. Norwegen erzielte den Anschlusstreffer, hatte in der Folge ein Powerplay und drückte Kanada erstmals tief hinten rein. Mit dem Shorthander stellte Kanada dann aber doch wieder die Weichen auf Sieg und verwaltete den Vorsprung nun geschickt. Heute dürfen die Kanadier vor allem die starke Defensivleistung mitnehmen - über alle Zweifel erhaben sind ihre Auftritte aber noch immer nicht.
Spielende
Kanada bleibt am Drücker, hier geht es nur noch um die Höhe des Sieges.
Tor für Kanada, 4:1 durch Jared McCann
Gerade einmal sechs Sekunden nach der Auszeit feuert Jared McCann die Scheibe aus grosser Distanz ins leere Tor. Dabei hatte Norwegen eigentlich das Bully gewonnen.
Tobias Johansson nimmt das Timeout. 96 Sekunden sind noch zu spielen.
Jetzt ist es soweit, Hendrik Haukeland verlässt den Kasten!
Kanada versucht natürlich, das zu veerhindern, und setzt sich im gegnerischen Drittel fest.
Damit ist wohl die letzte Chance der Skandinavier verpufft, bei numerischer Gleichzahl den Anschlusstreffer zu besorgen. Tobias Johansson wird wahrscheinlich gleich den Goalie ziehen.
Plötzlich die Riesenchance für Norwegen! Ein Angreifer im Slot fälscht die Scheibe mit der Schlägeraussenseite noch gefährlich ab. Für Nico Daws wird der Schuss zum Geschoss, das ihm durch die Beine rutscht. Mit grosser Übersicht legt er vor Überqueren der Linie aber noch die Fanghand auf den Puck!
Nächste kuriose Szene: Ohne gegnerische Einwirkung und mit dem Puck am Schläger rutscht Dylan Cozens am Mittelkreis einfach weg.