Lässt sich Torinstinkt vererben? Denis Malgin stellt die Frage gleich selbst. Wenige Tage zuvor ist er von den Olympischen Spielen zurückgekehrt. Beim Turnier in Mailand hat sich der 29-jährige Schweizer Nationalspieler eine Schulterverletzung zugezogen. Noch hindert sie ihn daran, für die ZSC Lions das zu tun, was er am liebsten tut – und was er am besten kann: Kreativität aufs Eis bringen, für Gefahrenmomente sorgen, die Mitspieler besser machen. So formuliert es Malgin. «Und wenn du einen solchen Spielstil und dazu noch gute Mitspieler hast, kommen die Punkte fast wie von selbst.»
Das klingt natürlich einfacher, als es ist. Doch der spielstarke Mittelstürmer besitzt die Gabe, auf dem Eis vieles einfacher erscheinen zu lassen. Längst zählt Malgin zu den prägenden Figuren der National League. Dreimal schloss er die Regular Season als Top Scorer seines Teams ab: 2021 für Lausanne, 2022 und 2024 für die ZSC Lions. Auch jetzt führt er beim ZSC kurz vor Qualifikationsende das teaminterne Punkteranking an.
Dank seiner Konstanz auf höchstem Niveau ist Malgin regelmässiger Gast an der Top-Scorer-Ehrung der Liga-Hauptpartnerin PostFinance, die jeweils vor dem Playoffstart die besten Punktesammler der Clubs versammelt, ehrt und ihnen einen symbolischen Check überreicht. Pro Punkt zahlt PostFinance 300 Franken; die Clubs sind verpflichtet, den Betrag in den Nachwuchs zu investieren. «Diese Unterstützung ist sehr wertvoll und die Stärke des Konzepts», sagt Malgin. Auf den gelben Helm und das Flammentrikot könnte er hingegen verzichten, «weil du damit als Top Scorer auch für die Gegner jederzeit sichtbar bist und den einen oder anderen Schlag mehr kassierst».
Der bronzene Helm des Vaters
Der spezielle Helm war für Malgin aber bereits als Kind ein Blickfang. Vater Albert gewann 2002/03 die Punktewertung in der Nationalliga B. Als Preis wurde ihm an der All Star Night eine Trophäe in Form eines bronzefarbenen Helms übergeben. Jungspund Denis bestaunte sie zu Hause täglich. «Ich schaue sie noch heute ab und zu bei ihm an und denke mir: So etwas möchte ich auch», sagt Malgin und lacht. «Sie zeigt, welch guter Eishockeyspieler mein Vater war.»
Seit über 20 Jahren unterstützt PostFinance mit dem Top-Scorer-Konzept die Basis im Schweizer Eishockey. Über 8,5 Millionen Franken haben die Top Scorer bereits für die Nachwuchsabteilungen der Clubs erspielt. Die Grenze von 9 Millionen Franken könnte am 11. März 2026 überschritten werden, wenn die Top Scorer der Saison 2025/26 in der neuen Festhalle in Bern geehrt werden. Für jeden Scorerpunkt der Top Scorer in der National League der Männer zahlt PostFinance 300 Franken. Bis 2022 wurden auch die Clubs der zweithöchsten Liga unterstützt.
Seit der Saison 2023/24 prämiert PostFinance zusätzlich die Top Scorer der höchsten Frauenliga. Unter den acht Clubs der PostFinance Women’s League wird ein Pauschalbetrag von 150'000 Franken aufgeteilt, damit alle Top Scorer gleichermassen für den Nachwuchs ihres Clubs Geld erhalten. Die Massnahme soll dazu beitragen, die Professionalisierung des Fraueneishockeys voranzutreiben und die Liga in der Breite zu stärken.
Seit über 20 Jahren unterstützt PostFinance mit dem Top-Scorer-Konzept die Basis im Schweizer Eishockey. Über 8,5 Millionen Franken haben die Top Scorer bereits für die Nachwuchsabteilungen der Clubs erspielt. Die Grenze von 9 Millionen Franken könnte am 11. März 2026 überschritten werden, wenn die Top Scorer der Saison 2025/26 in der neuen Festhalle in Bern geehrt werden. Für jeden Scorerpunkt der Top Scorer in der National League der Männer zahlt PostFinance 300 Franken. Bis 2022 wurden auch die Clubs der zweithöchsten Liga unterstützt.
Seit der Saison 2023/24 prämiert PostFinance zusätzlich die Top Scorer der höchsten Frauenliga. Unter den acht Clubs der PostFinance Women’s League wird ein Pauschalbetrag von 150'000 Franken aufgeteilt, damit alle Top Scorer gleichermassen für den Nachwuchs ihres Clubs Geld erhalten. Die Massnahme soll dazu beitragen, die Professionalisierung des Fraueneishockeys voranzutreiben und die Liga in der Breite zu stärken.
Just in der Erfolgssaison von Albert Malgin stieg PostFinance im Schweizer Eishockey ein. Für die zweithöchste Spielklasse wurden 100 Franken pro Punkt ausgeschüttet. Zweimal in Folge durfte Malgin den Check für den besten Scorer des EHC Olten in Empfang nehmen: Nach 72 Punkten 2002/03 knackte der 37-Jährige im Folgejahr die 70-Punkte-Marke erneut (71). Allein in diesen zwei Saisons erspielte der russisch-schweizerische Doppelbürger für den Oltner Nachwuchs über 14'000 Franken. Die beeindruckende Statistik des Stürmers in seinen 14 Jahren NLB: 454 Spiele, 742 Punkte. «Mein Vater war technisch stark, hatte Qualitäten beim Schuss und im Passspiel», sagt Denis Malgin. «Aber ich war zu jung, um sein Spiel wirklich einschätzen zu können.» Als Albert die bronzene Trophäe nach Hause brachte, war Denis sechs Jahre alt.
Unterstützung mit Herz, aber ohne Druck
Nach seiner Karriere als Spieler arbeitete Albert Malgin viele Jahre als Trainer in der Schweiz. Zurzeit ist er von seinen Söhnen Denis und Dimitri – Letzterer wird ab Sommer Sportchef bei den Pikes Oberthurgau – jedoch räumlich getrennt. Im Sommer übernahm der 59-Jährige für einige Monate das Traineramt in seiner russischen Heimatstadt Perm, wo er vier Jahrzehnte zuvor sein Debüt als Spieler gegeben hatte.
Aktuell betreut Albert Malgin das Team von Spartak Moskau in der höchsten Juniorenliga MHL. Vater und Sohn telefonieren regelmässig. «Er verfolgt meine Spiele aus der Distanz, gibt Tipps, ist aber nie bevormundend», sagt Denis Malgin. Obwohl der Vater stolz ist, dass Denis erreicht hat, was ihm selbst vergönnt war – Spiele in der NHL und in der höchsten Schweizer Liga – , hat er nie Erwartungen auf ihn projiziert. «Als Bub konnte ich Eishockey spielen, ich musste nicht», erinnert sich Denis Malgin. «Wollte ich lieber ins Tischtennistraining oder zum Fussball, war das nie ein Problem.»
Albert Malgin sagte einst gegenüber Blick: «Meine Frau und ich haben Denis nie Druck gemacht. Er muss auf dem Eis am Puck seine Entscheidungen alleine treffen. Dann soll er das auch im Leben so handhaben.»
Lässt sich Torinstinkt vererben? Vielleicht nicht. «Aber die Begeisterung fürs Eishockey habe ich definitiv von meinem Vater», sagt Denis Malgin und lacht. «Ohne ihn wäre ich nicht dort, wo ich bin.»
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
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