Nach 35 Sekunden im Schlussdrittel kassieren die Gastgeber bereits eine kleine Strafe.
Das Mitteldrittel startet mit Neuenburgern, die den Vorwärtsgang einlegen und vehement auf den Anschlusstreffer drücken. Sierre trotzt dem aufkommenden HCC und muss keine Topchancen zulassen. Als Asselin, der Topscorer der Gäste, in der 25. Minute lanciert wird und alleine vor Östlund an dessen Beinschoner scheitert, atmen die Zuschauer in der Patinoire des Mélèzes tief durch und dürfen noch auf eine Wende hoffen. Die Hoffnungen zerschlagen sich in der 28. und 31. Minute durch Treffer von Halbgewachs und Völlmin. Die Walliser führen nun 0:4 und zeigen in einigen Phasen immer wieder, dass sie am heutigen Abend die klar effizientere der beiden Mannschaften sind. Der HCC bleibt zwar auch nach dem 0:4 aktiv und kommt zu Chancen, doch den Gastgebern will einfach kein Treffer gelingen.
Auch das zweite Drittel wird an Sierre gehen. La Chaux-de-Fonds braucht ein Wunder, um dieses Spiel noch irgendwie ausgleichen oder gewinnen zu können.
Die Gastgeber haben nach den Treffern mehr vom Spiel, aber es will ihnen einfach keinen Treffer gelingen.
La Chaux-de-Fonds kommt immer wieder zu Abschlüssen aus guten Positionen, aber Giovannini wächst über sich hinaus und zeigt bisher eine tadellose Leistung.
Falls Sierre weiter so stark und effizient auftritt, gibt es für den HCC heute Abend nicht mehr viel zu holen.
Das Powerplay kann Sierre nicht in einen Treffer ummünzen, doch nur zwei Sekunden nach Ablauf der Strafe treffen die Walliser doch noch und zerstören auch die letzten Hoffnungen auf ein Comeback, an das in der Patinoire des Mélèzes niemand mehr so wirklich glauben wird.
Plötzlich taucht ein Neuenburger in Unterzahl alleine vor Giovannini auf, aber auch diese Scheibe findet den Weg in den Kasten nicht. So wird es schwer für die Gastgeber.

