Kloten-CEO Signer nach 0:6-Debakel gegen Langenthal
«Können uns für den blamablen Auftritt nur entschuldigen»

Kloten feuert nach dem blamablen 0:6 gegen Langenthal Trainer André Rötheli. Sportchef Fige Hollenstein springt ein.
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Das wars! André Rötheli ist nicht mehr Trainer des EHC Kloten.
Angelo Rocchinotti
Angelo RocchinottiEishockey-Reporter

Und täglich grüsst das Murmeltier. Wieder wechselt der EHC Kloten kurz vor Saisonende den Trainer. Nach dem 0:6-Debakel im Heimspiel gegen Langenthal am Freitag ziehen die Zürcher die Reissleine, feuern Trainer André Rötheli trotz Vertrag bis 2020.

Abermals kehrt Fige Hollenstein an die Bande zurück. Der Sportchef coacht das Team am Sonntag im fünften Playoff-Duell im Langenthaler Schoren gemeinsam mit dem bisherigen Assistenten Waltteri Immonen und Teammanager Beat Equilino.

«Wir wollten ein Zeichen setzen und können uns bei den Fans für diesen blamablen Auftritt nur entschuldigen», sagt CEO Pascal Signer.

Bereits nach 20 Minuten lag der NL-Absteiger mit 0:5 zurück, wurde von einem Grossteil der 4507 Zuschauern mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet. Das veranlasste die Klubführung zum Handeln.

«Möchte für mich behalten, wie er reagiert hat»

Während Rötheli nach der Schlappe unbeirrt Interviews gab und der «NZZ» sagte, man sei noch nicht erledigt, Langenthal müsse erst viermal gewinnen, steckten die Verwaltungsräte, Hollenstein und Signer hoch oben in der Swiss Arena ihre Köpfe zusammen – und besiegelten Röthelis Schicksal.

«Ich möchte lieber für mich behalten, wie er reagiert hat», so Signer weiter. «Das Team war enttäuscht und sauer auf sich selbst.»

Kommt die Absetzung des Trainers nicht zu spät? «Wir werden nun alles daran setzen, um in Langenthal in die Serie zurückzufinden. Nach der Saison werden wir eine Analyse machen und unsere Lehren daraus ziehen.» Über die bisherige Spielzeit hinaus habe man bisher nicht gesprochen. Doch Signer sagt: «Hollenstein bleibt Sportchef. Er wird nicht Trainer.»

Kloten steht in den Viertelfinals mit 1:3 vor dem Aus.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Sierre
HC Sierre
50
103
108
2
HC Thurgau
HC Thurgau
50
38
93
3
EHC Visp
EHC Visp
50
29
93
4
HC La Chaux-de-Fonds
HC La Chaux-de-Fonds
50
23
92
5
EHC Chur
EHC Chur
50
37
91
6
EHC Basel
EHC Basel
50
28
91
7
EHC Olten
EHC Olten
50
35
75
8
GCK Lions
GCK Lions
50
0
71
9
EHC Winterthur
EHC Winterthur
50
-52
52
10
Bellinzona Snakes
Bellinzona Snakes
50
-111
34
11
EHC Arosa
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50
-130
25
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