Die 2578 Fans in Chur sehen zwar einen couragierten dominanten Auftritt ihrer Lieblinge, aber der gegnerische Keeper Viktor Östlund bringt diese mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Als Östlund dann in der 45. Minute doch mal geschlagen ist, rettet Damian Gehringer auf der Linie. Dazu haben die Churer durch Gian-Marco Hammerer und Matteo Wagner auch noch zwei Lattenschüsse zu beklagen und rennen dadurch dem Rückstand, den sie 24. Minute durch Joel Scheidegger eingefangen haben, bis in die Schlussminuten hinterher.
In der 56. Minute sorgt Michael Loosli mit einem herrlichen Backhand-Treffer für die Entscheidung und dafür, dass der Favorit aus La Chaux-de-Fonds die Serie mit 4:2 gewinnen kann. Das Anschlusstor zum 1:2 von Lars Frei (58.) kommt zu spät, obschon es wegen einer Strafe gegen den Neuenburger Thibault Frossard in den Schlusssekunden nochmals hektisch wird. Trotz des Ausscheidens können die Bündner mit Rang 5 in der Quali und einer ausgeglichenen Serie gegen La Chaux-de-Fonds auf eine starke Saison zurückblicken.
Visp machts in Basel klar
Sogar bis zur 46 Minute müssen die 2670 Zuschauer in Basel auf ein Tor warten und so bleibt der Puckwurf vor Spielbeginn der einheimischen Eiskunstläuferin und Olympia-Teilnehmerin Kimmy Repond lange der einzige Höhepunkt. Es ist dann Visp vorbehalten durch ein Ablenker-Tor von Dean Schwenninger in Führung zu gehen. Der Stürmer hatte die Saison bei Bellinzona bestritten und war erst kurz vor den Playoffs zu seinem letztjährigen Verein zurückgekehrt.
Die Walliser, die ab der 33. Minute auf ihren Schlüsselspieler Sandro Forrer verzichten müssen, der wegen eines Crosschecks unter die Dusche gestellt wird, können in der 53. Minute durch Daniel Eigenmann mit dem 2:0 nachlegen. Der postwendende Anschlusstreffer durch Jakob Stukel bringt zwar die Hoffnung für Basel nochmals zurück, aber nicht mehr den Ausgleich. Für den letztjährigen Finalisten geht damit eine Saison mit Hochs und Tiefs vorzeitig zu Ende.
Visp und La Chaux-de-Fonds treffen nun im Halbfinal aufeinander. Da damit einer der beiden in den Final einziehen wird und sie die beiden einzigen aufstiegsberechtigten Klubs sind, steht somit auch fest, dass die Playout-Serie Ambri – Ajoie ab dem 21. März stattfindet. Damit es im Anschluss daran auch zu einer Ligaqualifikation kommt, muss der Halbfinal-Gewinner der Serie Visp – La Chaux-de-Fonds allerdings auch Meister werden. Den anderen Halbfinal bestreiten Quali-Sieger Sierre und Olten. Los geht es am Freitag.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Sierre | 50 | 103 | 108 | |
2 | HC Thurgau | 50 | 38 | 93 | |
3 | EHC Visp | 50 | 29 | 93 | |
4 | HC La Chaux-de-Fonds | 50 | 23 | 92 | |
5 | EHC Chur | 50 | 37 | 91 | |
6 | EHC Basel | 50 | 28 | 91 | |
7 | EHC Olten | 50 | 35 | 75 | |
8 | GCK Lions | 50 | 0 | 71 | |
9 | EHC Winterthur | 50 | -52 | 52 | |
10 | Bellinzona Snakes | 50 | -111 | 34 | |
11 | EHC Arosa | 50 | -130 | 25 |