Kommentar zur Misere der Swiss League
Sie sprechen miteinander!

Erst wurde gehandelt, dann überlegt. Nun müssen sich die Vertreter des Schweizer Eishockeys gar miteinander unterhalten. Ein Fortschritt, findet Blick-Eishockeychef Dino Kessler.
Kommentieren
1/8
Blick-Eishockeychef Dino Kessler.
Foto: Thomas Meier
Dino Kessler, Eishockeychef

Sie sprechen miteinander. Nachdem die Mächtigen der National League das Unterhaus einmal schnell mit der Abrissbirne zurechtgestutzt haben, reift schnell die Ernüchterung: Nanu, ohne die geht es ja doch nicht. Wer wann was falsch gemacht hat? Da ist nun gar nicht mehr so eminent wichtig. Bedeutsamer ist, was die Strippenzieher nun gemeinsam aushecken, um die Fehler zu korrigieren. Da muss man genau hinschauen.

Aber wenn sich Vertreter der National League und Vertreter der Swiss League und Vertreter der Amateur-Liga mit Vertretern des Nachwuchses und Vertretern des Verbandes zusammensetzen und nach einer Lösung suchen, die für alle etwas zu bieten hat – ist das vielleicht nichts? Wenn man den einen positiven Aspekt aus dieser Misere rauspicken möchte, ist es doch das: Sie sprechen miteinander. So wird den Mächtigen plötzlich bewusst, dass sie ohne die Kleinen gar nicht so mächtig sind.

Im Schweizer Eishockey steckt genug Geld, um zwei Profi-Kammern inklusive Amateurbereich und Nachwuchsintegration finanzieren zu können. Vielleicht wäre die Swiss League gut beraten, wenn sie über regionale Gruppen nachdenkt? West und Ost? Mit gelegentlichem Austausch als Abwechslung? Aber das sind Details für die Zukunft. Momentan ist wichtig, dass die Interessenvertreter des Schweizer Eishockeys miteinander sprechen. Ein grosser Fortschritt.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Swiss League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Sierre
HC Sierre
44
82
91
2
HC La Chaux-de-Fonds
HC La Chaux-de-Fonds
45
33
88
3
HC Thurgau
HC Thurgau
42
37
80
4
EHC Visp
EHC Visp
44
22
80
5
EHC Basel
EHC Basel
44
22
79
6
EHC Chur
EHC Chur
44
19
76
7
EHC Olten
EHC Olten
45
27
69
8
GCK Lions
GCK Lions
45
6
67
9
EHC Winterthur
EHC Winterthur
42
-36
45
10
Bellinzona Snakes
Bellinzona Snakes
44
-105
27
11
EHC Arosa
EHC Arosa
45
-107
24
Playoffs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen