Zum Eishockey-Kalender
                 
Vs
Jetzt wetten!
Sporttip Logo

Drei Zehnder-Tore
Zug dominiert Spitzenspiel gegen Fribourg

Mit 6:3 geht das Topspiel zwischen Zug und Fribourg an die Zentralschweizer. Der ZSC setzt sich gegen Biel mit 2:0 durch.
1/7
Der Spitzenkampf zwischen Zug und Fribourg ist vor allem im ersten Drittel ein Spektakel.
Foto: keystone-sda.ch
BLICK-Eishockeyredaktion

Zug – Fribourg 6:3

Das Spiel: Zwei Fribourger schimpfen laut. Deutlich hörbar mit dem F...-Wort. Goalie Reto Berra beim Stand von 1:1, wobei man nicht weiss, ob sein Ausruf seinen Vorderleuten gilt oder sich selbst nach einem nur halbwegs geglückten Ausflug. Und Chris DiDomenico nach seinem sehenswerten Sololauf übers ganze Feld zum 2:3. Vielleicht aus Erleichterung, weil er zuvor neun Spiele nicht kein Tor geschossen hat. Wohl aber um seine Kollegen anzutreiben. Denn davor kassiert Gottéron in diesem Spitzenduell zwei Tore innert 23 Sekunden. Und es müssen nicht immer die grossen Namen sein, die erfolgreich wirbeln.

Yannick Zehnder gelingt in der National League erstmals ein Hattrick! Der 23-Jährige hat grosse Fortschritte gemacht und ist in dieser Saison nun bei zehn Toren angelangt. Sein Vertrag sowie jener von 3:1-Schütze Sven Leuenberger läuft aus. Beide jungen Stürmer dürften aber beim EVZ bleiben. Nach DiDomenicos Weckruf macht sich Fribourg auf die Jagd nach dem Ausgleich und Anschluss. Chancen sind genügend da, zum Beispiel von Marchon (24. Minute) in Unterzahl, oder Sprunger (39.) im Powerplay. Doch in der Zwischenzeit hat Kovar mittels Rücken von Fribourgs Gunderson den Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt.

Nebst Zehnder verdient sich Klingberg Anerkennung. Nicht primär für seine Punkte, sondern seinen Einsatz: Mottet will den Puck rausschiessen, trifft den EVZ-Schweden voll und mitten im Gesicht. Blutend verlässt Klingberg das Eis, um nur zwei Minuten später mit gestopften Nasenlöchern zurückzukehren, Zehnder den Pass zu dessen Hattrick zu geben und gleich selbst noch für die Entscheidung zu sorgen. (N.V.)

Der Beste – Zehnder (Zug). Viel Einsatz, und ein Hattrick!

Die Pflaume – Gunderson (Fribourg). Lässt sich von Klingberg vor dem 2:1 übertölpeln und hält den Rücken fürs Zuger 4:2 hin.

Tore: 3. Zehnder (Kovar, Martschini/PP) 1:0. 5. Mottet (Desharnais) 1:1. 15. (14:22) Zehnder (Klingberg) 2:1. 15. (14:45) Leuenberger (Bachofner) 3:1. 16. DiDomenico 3:2. 35. Kovar (Martschini, Thorell/PP2) 4:2. 45. Zehnder (Klingberg) 5:2. 52. Klingberg (Simion, Diaz) 6:2. 56. Schmid (Sprunger, Bykow) 6:3.

ZSC Lions – Biel 2:0

Das Spiel: Die ZSC Lions müssen dieses Spiel an sich reissen, um gegen den EHC Biel nicht zwei Mal in Folge zuhause zu verlieren. Die Seeländer drücken dem Spiel erstmal den Stempel auf. Zügige Kombinationen, viel Druck auf das Zürcher Tor und eine eng gestrickte Abwehr, die kaum Lücken aufweist.

Mitten in dieser Phase der Dominanz lanciert Biels Captain Fey einen unpräzisen Aufbaupass in die neutrale Zone, der von den Zürchern abgefangen und im Nachsetzen verwertet wird. Am Schluss zirkelt Andrighetto den Puck in die Maschen. Ein Schock für Biel. Viel Aufwand, kein Ertrag. Und jetzt auch noch in Rücklage.

Der ZSC erobert sich danach Schritt für Schritt Vorteile, braucht für die Entscheidung aber einen Fehlgriff des Bieler Goalies Van Pottelberghe. Ein Handgelenkschuss aus ziemlicher Distanz überrascht ihn – so einen hält er in der Regel ohne Frühstück. Das 2:0 raubt den Bielern den Nerv. Drei Minuten vor Schluss verhindert ZSC-Goalie Waeber den Anschlusstreffer mit einer akrobatischen Einlage.

ZSC-Stürmer Chris Baltisberger muss im ersten Drittel verletzt vom Eis. Er hatte sich bei einem Zusammenprall mit Biels Pouliot den linken Fuss übertreten. Und der Bieler Mike Künzle wurde von einem Check Phil Baltisbergers erwischt, als er gerade das Gleichgewicht verlor. Künzle verschwand mit Nasenbluten und Schädelbrummen in der Kabine. (D.K.)

Der Beste – Waeber (ZSC Lions). Wache Reflexe, souveränes Stellungsspiel. Verhindert mit der Parade des Spiels in der 57. Minute eine nervöse Schlussphase.

Die Pflaume – Van Pottelberghe (Biel). Diese Szene wünscht er sich zurück: Den Schuss aus einiger Distanz, der zum 2:0 führt, hält er in 9 von 10 Fällen.

Tore: 7. Andrighetto (Roe, Pettersson) 1:0. 45. Roe (Andrighetto) 2:0.

Servette – Lugano 5:2

Das Spiel: 24 Stunden nach dem 7:3-Sieg der Genfer stehen sich die Teams an gleicher Stelle wieder gegenüber. Was am Vortag noch Spass machte, sofern man nicht Tifoso der Bianconeri ist, wird diesmal zur Horror-Show. Bereits nach 38 Sekunden stösst Damien Riat Luganos Elia Riva kopfvoran in die Bande. Der Tessiner wird, von Betreuern gestützt, auf wackligen Beinen vom Eis geführt. Ein Bild zum Erschaudern.

Für Riva und Riat ist das Spiel zu Ende. Der Tessiner sei ins Spital überführt worden, aber bei Bewusstsein und könne sich bewegen, meldet der HC Lugano. Der 22-jährige leidet unter Nackenschmerzen. Auf Nati-Stürmer Riat wartet eine Sperre.

Lugano nutzt den Restausschluss zur Führung durch Lajunen und doppelt durch Herburger, der Goalie Manzato mit einem Schuss an den Rücken erwischt, nach.

Doch Winnik bringt die Genfer erst auf dem Bauch liegend zurück ins Spiel und gleicht nach einem Bock von Heed in Unterzahl aus. Die Wende vollenden Tömmernes, Winnik mit dem Hattrick sowie Rod mit dem 5:2 ins leere Tor. So kommt Manzato im vierten Spiel zu seinem ersten Sieg für Servette. (sr)

Der Beste – Winnik (Servette). «Strippenzieher, Einfädler, Zweikampfmonster. Beherrscht die gesamte Eisfläche», hiess es gestern an dieser Stelle. Das ist auch diesmal so. Dazu trifft der Kanadier noch dreifach.

Die Pflaume – Heed (Lugano). Verschuldet das 2:2 in Überzahl.

Tore: 4. Lajunen (Heed/PP) 0:1. 6. Herburger (Lajunen, Bertaggia) 1:1. 12. Winnik (Miranda) 1:2. 31. Winnik (Fehr/SH) 2:2. 41. Tömmernes (Winnik, Jacquemet) 3:2. 54. Winnik (Penalty) 4:2. 58. Rod (Vermin) 5:2 (ins leere Tor).

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Die letzten Spiele
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen