«Diva, Narzisst und Ballerina»
Russen schimpfen über Ex-EVZ-Star Omark

Nach seiner Abreise wird Linus Omark (33) in Russland brutal kritisiert. Der Schwede hat in seiner Heimat darauf reagiert.
Kommentieren
1/7
Der schwedische Stürmer Linus Omark spielte von 2015 bis 2020 in der KHL bei Salawat Julajew Ufa.
Foto: Instagram
Nicole Vandenbrouck

Linus Omark flüchtete aus Russland in seine Heimat Schweden, noch bevor die KHL ihre Saison endgültig abgebrochen hatte. Er wollte in der Corona-Krise einfach heim zu seiner Familie. Nach fünf Jahren, 401 Partien und 353 Punkten mit Salawat Julajew Ufa bedankte sich der 33-Jährige artig auf Instagram beim Klub mit den Worten «Ihr werdet immer einen Platz in meinem Herzen haben».

Umgekehrt wird Omark aber nicht nur Sympathie entgegen gebracht. Im Gegenteil. Der Stürmer muss eine brutale Kritik einstecken. Der russische Sport-Kolumnist Vitaliy Slavin greift den Ex-KHL-Spieler verbal an, beschreibt ihn als Diva, Narzisst und Ballerina.

Weich, Schwalben, billige Tricks

«Er ist ein weicher Spieler, der nie nach hinten arbeiten und eine Schwalbe macht, sobald er die Gelegenheit bekommt», schreibt er etwa. Und weiter: «Wir kommen gut ohne Omarks billige Tricks aus, die nur als reiner Narzissmus eingestuft werden können. Seien wir ehrlich, so versnobt, wie er ist, da kann er in den Umkleidekabinen nicht sehr beliebt sein.»

Diese verbale Ohrfeige sitzt. Hinterlässt bei Omark selbst, der durchaus über ein gesundes Selbstvertrauen verfügt, aber keinen bleibenden Eindruck. «Das bedeutet wohl, dass ich Eindruck hinterlassen habe», sagt er dem «Sportbladet». Und: «Wer das geschrieben hat, kennt mich nicht mal.»

Der Ex-EVZ-Spieler (2012/13), der auf nächste Saison hin in die National League zurückkehren dürfte, betont, dass er nur positive Reaktionen hatte. «Ufa wollte, dass ich bleibe. Aber es war eine Familien-Entscheidung, dass ich gehe.» Wohin er in die Schweiz wechselt, verrät Omark noch nicht.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
50
67
111
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
50
46
97
3
ZSC Lions
ZSC Lions
50
31
88
4
HC Lugano
HC Lugano
50
28
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
50
4
85
6
Lausanne HC
Lausanne HC
50
18
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
50
-9
76
8
EV Zug
EV Zug
50
-15
74
9
SC Bern
SC Bern
50
-6
68
10
EHC Biel
EHC Biel
50
-23
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
50
-1
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
50
-20
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
50
-48
56
14
HC Ajoie
HC Ajoie
50
-72
40
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen