«Aufruf an den Z: Lasst Bayer die Krise meistern»
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ZSC Lions im Tief
Jetzt ist Bayer als Krisenmanager gefragt – kann er das?

Der Trainer der ZSC Lions ist als Krisenmanager gefragt. Kann er das? Die Zeit der Durchhalteparolen ist vorbei.
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Wohin geht der Weg? Marco Bayer muss seine Fähigkeiten als Krisenmanager unter Beweis stellen.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marco Bayer muss als Krisenmanager den ZSC Lions seinen Stempel aufdrücken
  • Bayer steht vor der Herausforderung, seine Autorität als Trainer zu beweisen
  • ZSC Lions gewannen unter Bayer zwei Titel
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

Marco Bayer steht vor einer Herausforderung, die sich jeder Trainer wünscht: Er kann allen beweisen, dass er es draufhat. Das ist nur möglich, wenn sich eine Mannschaft abseits des vermuteten Leistungsvermögens im Ungefähren bewegt, also nicht über eine längere Phase grottenschlecht spielt (dann wäre der Fall längst erledigt), aber auch nicht gut genug, um den Kritikern die Mäuler zu stopfen.

Etwas beweisen? Aber Bayer hat doch schon zwei Titel geliefert? Ja. Aber die Vorlage dafür hat zweifelsohne Marc Crawford geleistet. Der Kanadier hat eine straffe Leistungskultur installiert und aus Individualisten eine schlag- und widerstandskräftige Mannschaft geformt. Dazu gehören nicht nur taktische Disziplin, sondern auch das konsequente Management der Einzelspieler plus der Wille, diesen Spielern gewisse Werte zu vermitteln. Das geht nur mit psychologischem Geschick, Ausstrahlung und der Bereitschaft, der Mannschaft in den Hintern zu treten, wenn sie die Vorgaben nicht erfüllt – oder, gerade jetzt, die Zügel auf allen Ebenen etwas schleifen lässt.

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Muss Bayer bei Adam und Eva beginnen?

Jetzt ist Bayer als Krisenmanager gefragt, nichts weiter. Jetzt wird sich zeigen, ob er für den Ernstfall bereits Vorarbeit geleistet hat (gabs schon ein paar Tritte in die Hintern?) – oder ob er damit jetzt, also bei Adam und Eva, beginnen muss. Falls man bei den Lions den Eindruck gewinnt, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt und die Spieler bestimmen, was Sache ist, dürfte es jetzt zu spät sein für die härteren Bandagen im Umgang mit den Spielern. Eine Mannschaft lässt sich nicht ins Bockshorn jagen: Wer die Grundlagen erst dann einfordert, wenn der Kessel schon unter Druck steht, verbrennt sich nur die Finger.

Raus aus dem Mittelmass

In Zürich hat nach Crawfords Ausfall keiner die Nur-weg-hier-Pfeife geblasen, sonst wären Titelverteidigung und der Erfolg in der Champions League nicht möglich gewesen. Von aussen betrachtet entwickeln sich die Lions schleichend in Richtung Mittelmass. Zu gut besetzt für einen Totalabsturz wie beim SC Bern, aber nicht stilsicher genug, um diesen schleichenden Prozess aufhalten zu können.

Das ist jetzt die Aufgabe für Marco Bayer: Diesen Prozess aufhalten. Den Beweis dafür erbringen, dass er die Autorität hat, dieser Mannschaft seinen Stempel aufzudrücken.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
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