67-Sekunden-Doppelschlag leitet Zuger Wende ein
6:45
EV Zug – SCL Tigers 5:3:67-Sekunden-Doppelschlag leitet Zuger Wende ein

Trotz Wende gegen die Tigers
Kritische Töne bei Meister Zug

«Die Spieler haben aus dieser Lektion gelernt», sagt EVZ-Trainer Dan Tangnes nach dem Duell gegen die SCL Tigers, in dem seine Mannschaft nach passivem Start eine Wende hinlegen musste.
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Der Weg zum Langnauer Tor wurde den Zugern schwer gemacht, wie hier Jan Kovar (l.) von Sami Lepistö.
Foto: keystone-sda.ch
Nicole Vandenbrouck

Nanu? Man reibt sich verwundert die Augen. Die Zuger Meister rennen gegen die SCL Tigers an, liegen 1:3 hinten. «Wenn man so auftritt, ist das kein Wunder», sagt Lino Martschini, der zum wichtigen 3:3-Ausgleich getroffen hat. Erst ab Spielmitte nimmt der EVZ Fahrt auf.

«Wir haben erst spät unser wahres Gesicht gezeigt», analysiert Sven Leuenberger, Torschütze des 1:2-Anschlusstreffers. Selbstkritisch fügte er an: «Wir waren nicht von Anfang an bereit und viel zu passiv, immer einen Schritt zu spät. Vielleicht hatten wir etwas falsche Erwartungen ans Spiel.» An ein Spiel, in dem man eine Dominanz des Meisters erwartet hätte.

Die Defensive der Emmentaler zu knacken, ist den Zugern schwergefallen. «Die Spieler haben realisiert, dass 95 Prozent Einsatz zu wenig sind. Langnau hat das Spiel langsam gemacht und war auf Konter aus. Wir hatten grosse Mühe damit. Wir haben nur zugeschaut und abgewartet», so EVZ-Trainer Dan Tangnes kritisch. «Ich denke, die Spieler haben aus dieser Lektion gelernt», betont der Norweger nach dem 5:3-Sieg.

Versöhnlich wird er dank der Reaktion seiner Mannschaft. «Beeindruckt bin ich von der Art und Weise der Wende. Das Team hat die richtige Antwort gegeben.» Immerhin. Doch die Anspruchshaltung beim Meister und erneuen Titelfavoriten ist eine andere. Tangnes will, dass seine Spieler stets eine positive Energie kreieren auf dem Eis – nebst Druck und Torgefahr.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
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