Die Tigers kantern Leader Zug nieder
6:20
Fünf verschiedene Torschützen:Die Tigers kantern Leader Zug nieder

Tigers wieder im Ehlers-Takt
«Ich habe gar nichts gemacht»

Den SCL Tigers ist die Kurs-Korrektur wieder einmal eindrücklich gelungen. Nach 17 Gegentoren in 3 Spielen gewinnt das Team von Heinz Ehlers zweimal mit nur einem Gegentreffer.
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Tigers-Coach Heinz Ehlers gibt Anweisungen.
Foto: keystone-sda.ch
Christoph Schär

Nach der 1:6-Klatsche am letzten Dienstag bei den ZSC Lions, der vierten Pleite am Stück, musste sich Tigers-Coach Heinz Ehlers von einem Journalisten die Frage gefallen lassen, ob er seine Kabine nach 17 Gegentreffern in drei Partien und viel zu vielen Strafen noch im Griff habe. Das sei eine ganz dumme Frage, entgegnete der Däne. Die Antwort liefert er mit seinem Team am Wochenende auf dem Eis. Zwei Spiele, zwei Siege, nur zwei Gegentore. Dem 3:1 in Lugano folgt am Samstag eine 5:1-Gala gegen Leader Zug.

Wie hat Ehlers das bloss hingekriegt? Wie die verunsicherte Truppe wieder aufgebaut? «Ich habe gar nichts gemacht, das hat die Mannschaft selber getan. Ich habe ja schliesslich nicht gespielt», so der Coach. Also keine Krisensitzungen, keine Einzelgespräche, keine Straftrainings? «Nein, überhaupt nichts. Ich habe Verständnis dafür, dass man gegen Zürich 1:6 verlieren kann. Und die Spieler wussten selber, dass jetzt eine Reaktion kommen muss.»

«Mit sechs Punkten haben wir nicht gerechnet»

Nur etwas sagte Ehlers dem Team. «Wenn wir gegen solche Top-Teams Up-and-down-Hockey spielen wollen, bekommen wir Probleme. Deshalb mussten wir versuchen, Tempo aus dem Spiel zu nehmen.» Dass dies dann gleich so gut funktionieren würde, hat der 53-Jährige aber selbst nicht erwartet. «Mit sechs Punkten haben wir nicht gerechnet.»

So liegen die Tigers weiterhin über dem Tabellenstrich, die Playoff-Chancen sind nach wie vor völlig intakt. Bei weiteren Pleiten hingegen wäre es unruhig geworden, das Tief in eine Krise ausgeartet. Das ist auch Ehlers bewusst. Mit trockenem Humor sagt er: «Das hätte einen Trainerwechsel geben können. Denn einen Trainer, der die Garderobe verloren hat, hätte man wohl entlassen müssen.»


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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
42
53
90
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
43
41
81
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
43
10
76
4
HC Lugano
HC Lugano
43
27
75
5
ZSC Lions
ZSC Lions
43
23
74
6
Lausanne HC
Lausanne HC
45
18
73
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
43
-12
64
8
EV Zug
EV Zug
43
-12
64
9
SCL Tigers
SCL Tigers
44
2
60
10
SC Bern
SC Bern
43
-9
59
11
EHC Biel
EHC Biel
43
-20
55
12
EHC Kloten
EHC Kloten
43
-21
50
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
42
-42
46
14
HC Ajoie
HC Ajoie
44
-58
39
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