Sprunger bleibt bei Gottéron
«Jetzt muss ich nur noch den Titel gewinnen»

Wenig überraschend hat Julien Sprunger seinen Vertrag bei Fribourg-Gottéron um ein Jahr verlängert. Mit Blick spricht er nach der Niederlage seines Teams gegen Biel über die Verlängerung und seine Ziele.
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Julien Sprunger hat seinen Vertrag in Fribourg um ein Jahr verlängert.
Foto: keystone-sda.ch
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Matthias Davet

Kurz vor Fribourgs Heimspiel gegen Biel kam die Nachricht, auf die ein ganzer Kanton gewartet hat. In der BCF-Arena tauchte die Aufschrift «Sprunger +1» auf dem Grossbildschirm auf. Dazu die Bilder von Julien Sprungers 1000. Spiel. Für die 9075 Zuschauer ist schnell klar: Die legendäre Nummer 86 wird bis mindestens 2025 auf dem Fribourger Eis stehen.

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Obwohl ihr Team gegen Biel verliert (3:4 n.V.) skandieren die Fans nach dem Spiel Sprungers Namen. Nachdem sich der Stürmer, der 2002 zum ersten Mal im Gottéron-Trikot auflief, seinen Applaus abholte, sprach er mit Blick über seine Verlängerung.

Blick: Herzlichen Glückwunsch zu dieser Verlängerung. Ist es eine Erleichterung für Sie, dass es offiziell ist?
Julien Sprunger: Danke. Ja, es ist eine Erleichterung. Ich habe schon eine ganze Weile darauf gewartet, seit ich angekündigt hatte, dass ich weitermachen möchte. Es war nicht sonderlich kompliziert, denn ich wollte nicht gehen – ich wollte hierbleiben. Aber die Verhandlungen waren stets in meinem Kopf, und die Verkündung hat mir diese Last jetzt genommen.

Wie fühlen Sie sich nach der offiziellen Bestätigung?
Ich bin überglücklich, dass ich die Geschichte mit meinem Heimatverein fortsetzen kann. Das ist eine gute Sache.

Hat sich die Sache in letzter Zeit etwas beschleunigt?
Es war nie kompliziert. Doch während der ganzen Situation mit dem Wechsel des Sportdirektors sass ich ein bisschen zwischen den Stühlen. Doch dann ging es plötzlich ganz schnell.

Haben Gerd Zenhäusern und Christian Dubé Ihren Fall ein wenig hin und her geschoben?
Ich weiss nicht genau, wie sie das intern gehandhabt haben. Ich habe hauptsächlich mit Zenhäusern diskutiert. Aber Dubé hat sicher auch ein Wörtchen mitgeredet.

Wie sind die Verhandlungen gelaufen?
Wir haben uns nach dem Training getroffen, uns zwei Minuten unterhalten und dann war es erledigt.

Sie haben jetzt noch eineinhalb Jahre Vertrag. Was ist Ihr Ziel?
Jetzt muss ich nur noch mit Fribourg den Titel gewinnen. Danach werde ich aufhören.

Aber wenn Sie ihn dieses Jahr gewinnen, werden Sie nicht aufhören...
Wir werden sehen (lacht). Ich habe jedenfalls keine Option dafür.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
41
50
87
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
41
39
77
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
43
10
76
4
HC Lugano
HC Lugano
41
31
74
5
Lausanne HC
Lausanne HC
43
19
71
6
ZSC Lions
ZSC Lions
41
22
70
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
41
-9
64
8
SCL Tigers
SCL Tigers
42
5
59
9
EV Zug
EV Zug
41
-15
58
10
SC Bern
SC Bern
41
-13
53
11
EHC Biel
EHC Biel
41
-20
51
12
EHC Kloten
EHC Kloten
41
-18
50
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
41
-40
46
14
HC Ajoie
HC Ajoie
42
-61
34
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