Lugano-Joly verpasst Schiri Stricker ein Aua
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Stock ins Gesicht:Lugano-Joly verpasst Schiri Stricker ein Aua

Schiedsrichter am Kopf erwischt
Wird Lugano-Joly für diese Szene gesperrt?

Knifflige Szene am Dienstag in Lugano: Hätte Michael Joly den Kontakt mit Schiedsrichter Stricker vermeiden können? Oder war das nur ein dummer Zufall?
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Headschiedsrichter Daniel Stricker: Wurde am Kopf getroffen.
Foto: Pius Koller
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

Sechste Minute im Spiel zwischen Lugano und dem EHC Kloten. Luganos Michael Joly setzt im linken Couloir zum Backchecking an und erwischt beim Schwungholen mit seinem Stock den Headschiedsrichter Daniel Stricker an der Kinnlade. 

Stricker krümmt sich, setzt sich in Bewegung, pfeift die Partie ab und macht sich auf den Weg zur nächsten Bandentür. Dann verschwindet er in der Notaufnahme der Corner Arena und kehrt erst nach ein paar Minuten aufs Eis zurück, frisch verarztet: Die Wunde musste genäht und durch ein Pflaster geschützt werden. 

Die Spieler sind verantwortlich für ihren Stock

Was droht nun Michael Joly? Stricker, der bei dieser Szene nicht explizit auf Joly geachtet, sondern gemäss seinem Pflichtenheft das Spiel im Auge hatte, sah den Stock nicht kommen. Er habe nicht gesehen, wie und warum Jolys Stock in seinem Gesicht gelandet sei, erklärt er später im Interview mit MySports. 

«Habe es noch nicht gesehen»
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Stricker über Stockschlag:«Habe es noch nicht gesehen»

Im Grundsatz gilt die Maxime: Die Spieler sind verantwortlich für ihren Stock. Hätte Joly in dieser Szene einen Gegenspieler erwischt, hätte er wohl mit einer Fünfminutenstrafe rechnen müssen. Kommt es zwischen Spielern und Schiedsrichtern zu Kollisionen, gibt es jeweils fast kein Pardon. Selbst bei unabsichtlichen Zusammenstössen sind Sperren möglich, ja gar wahrscheinlich. 

Sorgfaltspflicht verletzt – oder ein bedauerlicher Zufall?

Sollte die Sportjustiz in diesem Fall eine Verletzung der Sorgfaltspflicht gegenüber Schiedsrichtern erkennen, könnte es für Joly auch ein paar Spielsperren absetzen. Auf den TV-Bildern ist auf jeden Fall erkennbar, dass Joly den Schiedsrichter gesehen haben muss – er stand direkt vor ihm. Die Frage ist nun: War das ein bedauerlicher Zufall? Oder hätte Joly den Kontakt vermeiden können?

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