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Am Wochenende lag Luca Boltshauser flach, inzwischen hat es auch den anderen Langnau-Goalie Robin Meyer erwischt. Und so kommt der 20-jährige Martin Neckar, für gewöhnlich bei Partnerteam Chur zwischen den Pfosten, zu seiner Feuertaufe in der National League. Der französisch-tschechische Doppelbürger mit Schweizer Lizenz, der von Frankreich ein Olympia-Aufgebot erhalten hat, zeigt ein prima Debüt und wird in der Schlussminute der Verlängerung vorübergehend noch zum Retter, als er gegen Julius Nättinen pariert.
Joel Salzgeber bringt die SCL Tigers mit einer frechen Aktion in Führung, als er zuerst Anttoni Honka stehen lässt und dann auch noch Goalie Damiano Ciaccio mit einem «Buebetrickli» erwischt. Langnau, das derzeit mit einer Grippewelle zu kämpfen und neben den krank ausfallenden Meyer und Erni sowie den Verletzten Björninen und Petersson auch noch einige angeschlagene Spieler zu beklagen hat, erspielt sich zunächst Vorteile, lässt anschliessend aber Ajoie aufkommen. Philip-Michaël Devos trifft in Überzahl zum 1:1.
Die Langnauer finden in den verbleibenden 38 Minuten trotz spielerischer Vorteile kein Mittel mehr, um gegen Ajoie zu reüssieren – und so müssen die beiden Teams ins Penaltyschiessen. Dort treffen dann einzig die Jurassier Niklas Friman und Killian Mottet. Und so kommt Ajoie zu seinem ersten Sieg in diesem Jahr, während Langnau zum zweiten Mal in dieser Saison gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten verliert. Im Kampf um einen Play-In-Platz ist das ein Rückschlag, aber noch haben die Emmentaler sechs Punkte Reserve auf Biel und Rang 11.
Fans: 3496.
Tore: 3. Salzgeber (Lapinskis) 0:1. 28. Devos (Nättinen/PP) 1:1.
Penaltytore: Friman, Mottet.
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Es ist eine auf eine gesicherte Defensive ausgerichtete Okay-Leistung, mit welcher sich der arg gebeutelte EVZ Lugano zunächst gegenüberstellt. Die Zentralschweizer lassen wenig zu und trotzdem sehen sie sich nach einem Drittel bereits wieder mit einem Rückstand konfrontiert, weil sie in die Falle von Sanford tappen, der zwei Gegenspieler auf sich zieht und so den nötigen Raum für Torschütze Fazzini schafft.
In die Falle tappt in der Folge auch Goalie Wolf, der nach dem arbeitsreichen Dienstagabend in der Champions League von Stammkeeper Genoni bei der 2:3-Halbfinal-Hinspiel-Niederlage gegen Lulea in der Meisterschaft ran darf. Vor dem 0:2 des starken Sanford kann Wolf den Puck nicht festhalten. Anschliessend werden die Zuger panisch, suchen kopflos die Offensive und laufen Lugano prompt ins Messer – Canonica stellt auf 0:3. Es sind die Unterschiede zwischen einem Team, bei dem derzeit nichts geht, und einem, das momentan über eine breite Brust verfügt.
Kurz keimt für Zug Hoffnung auf, als Hofmann das 1:3 gelingt. Doch direkt nach diesem Erfolgserlebnis streckt Sklenicka Luganos Tanner nieder und kassiert einen Restausschluss. Der Schwung verpufft sogleich wieder und Lugano läuft in der Folge nicht mehr Gefahr, den Sieg aus der Hand zu geben. Hofmanns zweiter Treffer 22 Sekunden vor Schluss kommt zu spät. Die Tessiner punkten damit zum vierten Mal in Folge.
Bis jetzt hat sich die sportliche Führung stets bedingungslos hinter Trainer Michael Liniger gestellt. Eine Niederlage gegen das formstarke Lugano dürfte kaum ein Grund sein, nun über Nacht alles über den Haufen zu werfen. Auch wenn die Hoffnungen auf eine direkte Playoff-Qualifikation schwinden.
Doch am Freitag kommt das abgeschlagene Schlusslicht Ajoie nach Zug und das ist so ein Spiel, bei dem – je nach Auftritt und Resultat – die Stimmung kippen könnte. Allerdings bleibt selbst in diesem Fall kaum Handlungsspielraum. Am Samstag haben die Zuger bei Servette anzutreten und anschliessend reisen sie von Genf aus direkt nach Schweden zum CHL-Rückspiel gegen Lulea weiter.
Fans: 6930.
Tore: 19. Fazzini (Sanford, Aebischer) 0:1. 33. Sanford (J. Peltonen) 0:2. 37 Canonica (Fazzini) 0:3. 38. Hofmann (Kubalik, T. Geisser) 1:3. 60. Hofmann (Tatar, Riva) 2:3 (ohne Goalie).
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Dieser Sieg geht bei Servette runter wie Öl. Vier Monate nach der 0:11-Abreibung in der Lausanner Vaudoise Aréna bezwingen die Genfer den LHC auswärts mit 3:0. Jetzt ist diese noch unter dem alten Cheftrainer Yorick Treille erlittene Schmach endgültig getilgt. So entscheidet Servette den Direktvergleich dieser Regular Season mit dem Rivalen vom Lac Léman mit 3:1-Siegen für sich, nachdem im Oktober (5:3) und Dezember (7:3) zu Hause bereits sechs Punkte eingefahren wurden.
Stéphane Charlin, der damals beim Debakel nach dem fünften Gegentor durch Robert Mayer ersetzt wurde, kommt zu seinem vierten Shutout der Saison. Ihn brauchts vor allem im Startdrittel und zu Beginn des zweiten Abschnitts, damit Servette nicht in Rückstand gerät. Mit dem Tor zum 1:0 von Markus Granlund nach einem feinen Doppelpass mit Jesse Puljujärvi findet Servette besser in die Partie. In der 35. Minute erhöht Simas Ignatavicius mit einem platzierten Schuss in die nahe Ecke auf 2:0, bevor dann in der Schlussphase Granlund mittels Empty-Netter für den 3:0-Endstand sorgt.
Während die Mannschaft von Ville Peltonen weiterhin auf der Erfolgswelle reitet (siebter Sieg in Folge), ist bei Lausanne seit geraumer Zeit der Wurm drin. Die Torgala vom 16. September ist längst Vergangenheit. Die nackte Realität: Durch die heutige Niederlage verliert die Equipe von Geoff Ward zum fünften Mal hintereinander – und sie bleibt zum zweiten Mal in Serie vor heimischer Kulisse ohne Torerfolg.
Fans: 9600.
Tore: 26. Granlund (Puljujärvi, Vesey) 0:1. 35. Ignatavicius (Pouliot, Praplan) 0:2. 59. Granlund 0:3 (ins leere Tor).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 40 | 47 | 84 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 40 | 34 | 74 | |
3 | Genève-Servette HC | 41 | 10 | 73 | |
4 | HC Lugano | 39 | 27 | 69 | |
5 | Lausanne HC | 41 | 19 | 68 | |
6 | ZSC Lions | 39 | 21 | 66 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 39 | -8 | 62 | |
8 | EV Zug | 39 | -10 | 58 | |
9 | SCL Tigers | 40 | 3 | 55 | |
10 | SC Bern | 39 | -11 | 51 | |
11 | EHC Biel | 39 | -16 | 49 | |
12 | EHC Kloten | 39 | -20 | 46 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 39 | -36 | 45 | |
14 | HC Ajoie | 40 | -60 | 31 |






