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Puck Fiction – die Halbfinals
Zug humpelt vom Eis!

Titelfavorit Zug fehlt etwas der Rhythmus, der EHC Biel wird im Hallenstadion vor unlösbare Probleme gestellt.
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EVZ-Antreiber Lindberg hielt nicht bis zum Schluss durch – nach vollem Einsatz.
Foto: Manuel Geisser
Dino Kessler

In der Wirklichkeit sind die Playoffs dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Doch BLICK schiebt die Realität für einmal beiseite. Und lässt die Spieler und Teams fiktiv doch um den Meistertitel kämpfen. Hockey-Experte Dino Kessler schreibt Runde für Runde, wie es gelaufen wäre, wenn das Virus nicht dazwischen gefunkt hätte und krönt zum Schluss den einzig wahren, wenn auch fiktiven, Schweizermeister 2020.
Jetzt: Runde 1 der Halbfinals. Am Donnerstag: Runde 2.

ZSC Lions (1.) – Biel (5.) 5:1

Wie in der Tanzschule. Der Lehrer führt, der Schüler versucht, Schritte und Takt irgendwie hinzubekommen. Die Spieler der ZSC Lions wechseln nach Belieben zwischen Foxtrott und Jive, können in dieser Veranstaltung aber früh in den Walzer wechseln, um die Schüler nicht zu überfordern. Dieses Verschleppen der Gangart erlaubt es den Gästen, einigermassen Schritt zu halten. Zu diesem Zeitpunkt ist die Party natürlich längst vorbei, man hätte ab der 30. Spielminute auch das Oberlicht im Hallenstadion anmachen können. Eine Lehrstunde. Beherrscht wird die Partie von Zürichs Flügeltänzern, die mal wuchtig, mal stilsicher die Couloirs für sich beanspruchen. Findet der EHC Biel innert nützlicher Frist eine Antwort auf diese Lektion?

EVZ (2.) – Davos (3.) 0:2

Festhalten. Soll das erste Spiel dieser Serie ein Indikator für den Rest sein, wird das ein Höllenritt. Der Raum vor beiden Toren ist gerade der ungemütlichste Platz im Land, Eindringlinge werden mit blutrünstiger Verachtung zur Umkehr gezwungen. In diesem Spiel mit hoher Oktanzahl ist höchste Aufmerksamkeit gefordert, der EV Zug bringt zwar viel Selbstvertrauen mit, aber im ersten Vergleich fehlt dem Favoriten der Rhythmus im High-End-Bereich. Davos hat in diesem Spiel diesen Extrapunch, konserviert vielleicht aus dem siebten Spiel der Viertelfinalserie. Oscar Lindberg, der Aktivposten im Zuger Spiel, humpelt in der 52. Spielminute in die Garderobe. Ein Sinnbild. Der EVZ wehrt sich zu diesem Zeitpunkt nach Kräften gegen den 0:2-Rückstand, den Ambühl und Palushaj im zweiten Abschnitt erarbeiten. Lindberg hatte sich mit der Brechstange einen Weg zum Davoser Tor gebahnt, eine Schneise durch die Abwehr gepflügt und war dann quasi am Torpfosten zerschellt. Man darf davon ausgehen, dass Lindberg und der EVZ zurückkehren werden.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
49
63
108
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
49
45
94
3
ZSC Lions
ZSC Lions
49
28
85
4
HC Lugano
HC Lugano
49
31
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
49
2
82
6
Lausanne HC
Lausanne HC
49
22
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
49
-11
73
8
EV Zug
EV Zug
49
-14
73
9
SC Bern
SC Bern
49
-7
66
10
EHC Biel
EHC Biel
49
-21
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
49
0
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
49
-18
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
49
-49
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
49
-71
39
Playoffs
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