Es ist das letzte Spiel vor dem Olympia-Break für die beiden Teams, aber nicht wirklich ein Vor-Olympia-Schmaus. Der ZSC ist zunächst zwar besser, aber wird nur selten wirklich zwingend. Was einerseits daran liegt, dass die Zuger sehr diszipliniert verteidigen, aber andererseits fehlt bei den Zürchern auch etwas der Punch. Und als sie in der Folge im zweiten Drittel nochmals etwas abbauen, ist es dann definitiv zu wenig und Zug geht in Führung.
Zunächst verhaken sich Mikko Lehtonen und Daniel Vozenilek an der Bande ineinander, ohne den Abwehrchef geht vor dem ZSC-Tor die Ordnung verloren und dann spielt Denis Malgin den Puck beim Befreiungsversuch auf den Stock von Jan Kovar, der keine Mühe bekundet, einzuschieben. Es ist nicht das einzige Mal, dass Vozenilek als Unruhestifter auftritt. Seit der neue Trainer Benoît Groulx im Amt ist, sieht man wieder vermehrt den alten, verwegenen Vozenilek, was dem EVZ mehr als nur gut tut.
Die Zentralschweizer nehmen den Schwung mit, erspielen sich bis zur 48. Minute tatsächlich eine 3:0-Führung und Captain Kovar gelingt sogar noch ein Hattrick. Der Einzige, der den starken Tim Wolf im Zuger Tor, der im fünften Spiel von Groulx erstmals eine Chance erhält, bezwingen kann, ist Sven Andrighetto mit einem Doppelpack. Doch das reicht für Zürich nicht, um die starke Serie von zehn Spielen in Folge, in denen gepunktet werden konnte, zu verlängern. Just vor der Olympia-Pause geht sie zu Ende.
Nicht dabei ist beim ZSC Christian Marti. Der Nati-Verteidiger wurde am Vorabend gegen Biel von einem knallharten Schuss von Petr Cajka im Gesicht getroffen. Wie sieht es hinsichtlich Olympia aus für ihn? Die genaue Diagnose seiner erlittenen Verletzung an der Nase steht zwar noch aus, «aber wir sind zuversichtlich», sagt Medienchef Sandro Frei. Marti selbst ist mit seiner Frau als Zuschauer auch im Stadion und meint zu Blick auf seinen Gesundheitszustand angesprochen mit seinem typischen Lächeln: «Easy, es kommt gut.»
Fans: 12'000
Tore: 35. Kovar 0:1. 42. Senteler (Sklenicka, Moret) 0:2. 48. Kovar (T. Geisser) 0:3. 49. Andrighetto (Lehtonen, Malgin) 1:3. 59. Andrighetto (Frödén, Malgin/ohne Goalie) 2:3. 60. Kovar 2:4 (ins leere Tor).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 52 | 71 | 117 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 52 | 46 | 100 | |
3 | Genève-Servette HC | 52 | 15 | 91 | |
4 | ZSC Lions | 52 | 32 | 91 | |
5 | HC Lugano | 52 | 30 | 89 | |
6 | Lausanne HC | 52 | 18 | 85 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 52 | -4 | 81 | |
8 | EV Zug | 52 | -19 | 75 | |
9 | SC Bern | 52 | -10 | 68 | |
10 | EHC Biel | 52 | -22 | 67 | |
11 | SCL Tigers | 52 | -7 | 64 | |
12 | EHC Kloten | 52 | -26 | 63 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 52 | -49 | 59 | |
14 | HC Ajoie | 52 | -75 | 42 |




