Langnaus Mäenalanen Matchwinner
Biel verliert im Play-In-Rennen die Nerven

Biel muss durch die 0:4-Niederlage im Direktduell die SCL Tigers davonziehen lassen. Die Emmentaler ihrerseits starten perfekt ins neue Jahr und sind 2026 noch immer ohne Gegentor.
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Langnaus Matchwinner Saku Mäenalanen (4.v.l.) feiert sein Tor zum 3:0.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Wer sich selber derart in die Bredouille bringt, der muss sich am Ende nicht wundern, wenn die Play-In-Qualifikation flötengeht. Da wird Biel vom Glück geküsst, weil Langnaus Patrick Petrini den Puck übers statt ins offene Tor schiesst, und Sekundenbruchteile später lässt sich EHCB-Verteidiger Rodwin Dionicio zu einem Cross-Check gegen Joel Salzgeber hinreissen. Während Dionicio auf der Strafbank sitzt, sorgt Saku Mäenalanen mit dem 3:0 für die Vorentscheidung zugunsten der Tigers in der 33. Minute.

Mäenalanen ist die grosse Figur an diesem Samstagabend im Emmental bei diesem wichtigen Duell zweier Play-In-Aspiranten. Der Finne beendet den Match mit zwei Toren und einem Assist. Durch die Mäenalanen-Show fällt es nicht ins Gewicht, dass die Tigers erneut nur mit vier Import-Akteuren auskommen müssen. Und Headcoach Thierry Paterlini hat zudem den richtigen Riecher, indem er im Tor auf Robin Meyer anstatt auf Luca Boltshauser, der am Freitag einen Shutout in Ambri feierte, setzt.

Die Langnauer gewinnen erstmals einen Direktvergleich in dieser Saison mit Biel, ihnen ist der Start ins neue Jahr vollauf geglückt. Biel hingegen muss nach dem Sieg am Freitag gegen Lugano einen Rückschlag hinnehmen. Einen, den sich die Seeländer selber zuzuschreiben haben.

Fans: 6000.
Tore: 5. Mäenalanen (Allenspach, F. Schmutz/PP) 1:0. 9. Felcman (Mäenalanen, Petersson) 2:0. 33. Mäenalanen (F. Schmutz, Rohrbach/PP) 3:0. 53. Riikola (Salzgeber/Strafe angezeigt) 4:0.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
9
17
25
2
SCL Tigers
SCL Tigers
10
8
18
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
10
3
18
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
10
10
17
5
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
9
-5
14
6
HC Ajoie
HC Ajoie
10
-4
14
7
HC Davos
HC Davos
10
-3
13
8
SC Bern
SC Bern
8
0
12
9
HC Lugano
HC Lugano
9
2
12
10
Lausanne HC
Lausanne HC
10
-7
12
11
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
10
-11
11
12
EV Zug
EV Zug
6
8
10
13
EHC Biel
EHC Biel
9
-3
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
10
-15
9
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