Ehlers-Mörtel ist schon hart
Erfolgreiches NL-Debüt des neuen SCB-Coaches

Erfolgreiche Liga-Premiere für den neuen SCB-Coach Heinz Ehlers. Sein Team schlägt den EV Zug.
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SCB-Baumgartner glänzt im zweiten Drittel gegen den EVZ mit einem Doppelpack.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Mit einem Hattrick vergoldet Benjamin Baumgartner die Premiere von Heinz Ehlers. Der SCB bezwingt Zug 3:0 und holt sich erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge. Nach dem 7:0-Aufgalopp gegen die limitierten Belfast Giants in der Champions League gibt der neue Coach Heinz Ehlers bei seinem Liga-Debüt beim SCB dem schwedischen Goalie Reideborn eine Pause. So kann er mit vier ausländischen Stürmern operieren, was den Bernern mehr Tiefe in der Offensive gibt.

Davon profitieren nicht die Ausländer, sondern die wiedervereinte dritte Linie mit Baumgartner, Scherwey und Lehmann, die schon in der Vergangenheit bestens harmoniert hatte. Der bärenstarke Baumgartner erzielt das 1:0 und das 2:0 – und vollendet seinen Hattrick mit dem 3:0 ins leere Tor.

Ehlers ist es bereits in seiner ersten Woche gelungen, Ruhe ins Team zu bringen. Der SCB wirkt weniger gestresst in seinen Aktionen, auch wenn die letzte Präzision vor dem Tor oft noch fehlt. Und hinten stehen die Berner sehr gut, sodass Goalie Zurkirchen bei seinem zweiten Start kaum Arbeit hat. Der Mörtel ist schon hart. Umsonst wird Ehlers ja nicht «Mörtel-Heinz» oder «Beton-Heinz» genannt. Das heisst allerdings nicht, dass der SCB besonders defensiv eingestellt ist. Er ist vielmehr spielbestimmend.

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Ehlers mit Traumeinstand:«Ein guter Sieg für die Mannschaft – nicht nur für mich»

Die Zuger, bei denen Eigengewächs Jan Daron (17) angesichts von neun Absenzen im ersten Sturm sein NL-Debüt gibt, wirken allerdings auch zahnlos. Selbst während einem 4-Minuten-Ausschluss gegen Lindholm, der Kubalik die Nase blutig schlägt, hat der SCB die beste Chance.

So kommt der Hauptstadt-Klub zum ersten Mal in dieser Saison zu zwei Siegen in Folge, nachdem er zuletzt die SCL Tigers unter Interimscoach Schöb bezwungen hatte.

SC Bern – EV Zug 3:0

16'322 Fans – Tore: 35. Baumgartner (Lehmann, Scherwey) 1:0. 38. Baumgartner (Scherwey, Häman Aktell) 2:0. 60. Baumgartner 3:0 (ins leere Tor).

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
12
25
33
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
13
3
24
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
12
2
21
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
12
14
21
5
Lausanne HC
Lausanne HC
14
1
21
6
SC Bern
SC Bern
11
4
20
7
SCL Tigers
SCL Tigers
13
3
19
8
HC Ajoie
HC Ajoie
14
-4
19
9
EV Zug
EV Zug
8
11
16
10
HC Davos
HC Davos
13
-7
16
11
HC Lugano
HC Lugano
12
-3
15
12
EHC Biel
EHC Biel
12
-6
13
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
13
-18
11
14
EHC Kloten
EHC Kloten
13
-25
9
Playoffs
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