Der HC Lugano startet kontrolliert in das Duell der Tabellennachbarn und lässt sich im zunächst abtastenden ersten Drittel nicht aus der Ruhe bringen. Zwar übernehmen die Genfer phasenweise die Spielkontrolle, doch kurz vor der Pause schlagen die Tessiner eiskalt zu: Ex-NHL-Spieler Mirco Müller profitiert von einem Missgeschick von Genf-Goalie Charlin und schiebt zur hauchdünnen 1:0-Führung ein, mit der Lugano als Führender in die Kabine geht.
Im zweiten Drittel treten die Luganesi aktiver auf, finden jedoch gegen einen stabilisierten Gegner nur schwer den Weg zum zweiten Treffer. Genf bleibt dran und wird in der 30. Minute belohnt, als Ignatavicius einen Abschluss von Jooris unhaltbar zum 1:1 ablenkt. Danach entwickelt sich ein intensiver Schlagabtausch auf Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten – Tore fallen jedoch keine mehr.
Zu Beginn des Schlussabschnitts übersteht Lugano eine heikle Unterzahl und nutzt wenig später selbst ein Powerplay konsequent aus: Sekac trifft mit einem sehenswerten Direktschuss zur erneuten Führung. Die Tessiner erhöhen danach den Druck deutlich. Simion entscheidet die Partie mit einer starken Einzelaktion zum 3:1 und legt in Überzahl später das 4:1 nach. Genf geht ins Risiko, doch Müller setzt mit dem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt.
Im Duell des Viert- gegen den Fünftplatzierten gelingt Lugano damit eine kleine Vorentscheidung im Kampf um das Playoff-Heimrecht. Drei Wochen nach der 1:2-Niederlage nach Verlängerung in Genf bestätigen die Tessiner zudem ihre Heimstärke – und erinnern an den klaren 6:2-Heimsieg aus der letzten Direktbegegnung in der Cornèr Arena.
Fans: 5'602
Tore: 19. Müller Mirco 1:0; 30. Ignatavicius 1:1; 43. Sekac (Carrick, Emanuelsson/PP, GWG) 2:1; 50. Simion 3:1; 57. Simion (Alatalo, Aebischer/PP) 4:1; 60. Müller Mirco (EN) 5:1.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 52 | 71 | 117 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 52 | 46 | 100 | |
3 | Genève-Servette HC | 52 | 15 | 91 | |
4 | ZSC Lions | 52 | 32 | 91 | |
5 | HC Lugano | 52 | 30 | 89 | |
6 | Lausanne HC | 52 | 18 | 85 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 52 | -4 | 81 | |
8 | EV Zug | 52 | -19 | 75 | |
9 | SC Bern | 52 | -10 | 68 | |
10 | EHC Biel | 52 | -22 | 67 | |
11 | SCL Tigers | 52 | -7 | 64 | |
12 | EHC Kloten | 52 | -26 | 63 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 52 | -49 | 59 | |
14 | HC Ajoie | 52 | -75 | 42 |




