4. Kloten-Pleite in Folge
Aufregendes Debüt für Fribourg-Goalietalent Neuenschwander (19)

Kloten läuft es derzeit dreckig. Auch in Fribourg. Die Zürcher Unterländer verlieren in der Overtime durch ein Slapstick-Eigentor.
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Erlebt ein ereignisreiches Debüt: Goalie-Youngster Elijah Neuenschwander kommt am Freitagabend statt Reto Berra zum Zug.
Foto: keystone-sda.ch
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Während bei Kloten der künftige Fribourg-Goalie Waeber im Tor steht, erhält der künftige Kloten-Goalie Berra bei Gottéron eine Pause. Bei den Saanestädtern steht erstmals der U20-Nati-Keeper Elijah Neuenschwander (19) zwischen den Pfosten. Der älterere Bruder von Biel-Supertalent Jonah Neuenschwander (16) spielt sonst leihweise in der Swiss League bei Chur, wo er schon letzte Saison zu gefallen wusste.

Auch bei seinem NL-Debüt macht er seine Sache gut. Dabei kann er sich zunächst nicht über zu viel Arbeit beklagen. Fribourg dominiert von Beginn an und geht durch einen Schuss von Rathgeb, der noch von Kloten-Verteidiger Lindroth abgelenkt wird, in Führung.

Neuenschwander muss erst kurz vor der ersten Pause eine Probe seines Talents abgeben, als Simic frei zum Abschluss kommt. Nach Wiederbeginn scheint der Seeländer, dessen Rechte sich die Anaheim Ducks letztes Jahr im NHL-Draft mit dem 104. Pick sicherten, dann geschlagen. Die Schiedsrichter entscheiden zunächst auf ein Tor von Morley, sehen dann im Video-Review aber, dass der Puck beim vermeintlichen Shorthander seitlich unter dem von Neuenschwander verschobenen Tor durchgerutscht war.

Der Ausgleich der Klotener fällt dann dennoch. Bei Weibels wuchtigen Schuss ist Neuenschwander machtlos. Der junge Goalie kassiert im Schlussabschnitt erneut einen Treffer. Doch die Schiedsrichter entscheiden noch auf dem Eis, dass Puhakka den Puck mit einem zu hohen Stock ins Tor befördert habe. Und die Video-Bilder können zumindest nicht das Gegenteil beweisen.

Kloten muss den nächsten Nackenschlag verkraften, als Gerber Gottéron wieder in Führung schiesst. Doch kurz darauf verliert Gottéron-Verteidiger Johnson durch einen Check von Leino den Puck vor dem eigenem Tor und Simic gelingt der Ausgleich.
Kloten ist einmal mehr nahe dran. Doch zum vierten Mal in Folge ist es der Gegner, der als Sieger vom Eis geht. Besonders bitter für die Zürcher Unterländer, wie das Tor in der Overtime fällt. Puhakka lenkt den Puck erst mit dem Schlittschuh Richtung eigenes Tor und wischt ihn dann gleich selbst über die Linie.

So gewinnt Gottéron zum neunten Mal in Folge und holt sich definitiv das Playoff-Ticket. Und Debütant Neuenschwander wird als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet.

Fans: 9372

Tore: 17. Rathgeb (Schmid, Rattie) 1:0. 38. Weibel (Kellenberger, Morley) 1:1. 47. Gerber (Marchon, De la Rose) 2:1. 50. Simic 2:2. 62. Borgström (Eigentor Puhakka) 3:2.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
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