Vierte Pleite in Folge
ZSC Lions rauschen ins nächste Tief

Nach der 2:3-Heimblamage gegen Ajoie können die ZSC Lions keine Reaktion zeigen und verlieren bei Servette mit 1:4.
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Meister ZSC verliert auch gegen Servette.
Foto: (Laurent Daspres / Freshfocus)
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Die ZSC Lions machen das Wort «wettbewerbsübergreifend» diese Saison salonfähig. Wettbewerbsübergreifend hat der Doppelmeister im Herbst eine Niederlagenserie von acht Spielen (sechs in der Meisterschaft, zwei in der Champions League) aneinander gereiht, ehe er sich zwischenzeitlich erholte. Doch kaum werden die Temperaturen frostig, sind es auch die Resultate des ZSC wieder.

Wettbewerbsübergreifend sind sie nun wieder bei einer Serie von vier Pleiten (drei in der Meisterschaft, eine in der Champions League) angelangt. Immerhin haben die Lions von der Champions League keine weiteren Negativmeldungen mehr zu befürchten, da sind sie diese Woche als Titelverteidiger gegen KalPa Kuopio in den Achtelfinals ausgeschieden.

Was jedoch derzeit stärker nachhallt als dieses Out, ist die 2:3-Heimblamage vom Freitag gegen Ajoie. Erst recht, wenn die Mannschaft am Tag darauf nicht in der Lage ist, eine Reaktion zu zeigen. Auswärts gegen Servette beziehen die Zürcher eine verdiente 1:4-Niederlage. Dass sie zwischenzeitlich durch ein Tohuwabohu-Tor von Weber auf 1:1 stellen können, ist eher glücklich. Danach enteilen ihnen aber die Genfer durch das zehnte Saisontor von Bozon und einen Powerplay-Treffer von Manninen, am Ende trifft noch LeCoultre ins leere Tor.

Beim ZSC, bei dem in Genf der erneut verletzte Grant und neuerdings auch Malgin (Oberkörperblessur) fehlen, sind wieder die gleichen Themen akut wie bei der ersten Krise: nicht optimales Zweikampfverhalten, fehlende Klarheit in den Aktionen und vor allem mangelnde Effizienz. Ein Beispiel für Letzteres ist ein Abschlussversuch von Andrighetto, bei dem er die Latte und den Pfosten in Perfektion ausmisst. Der Stürmerstar ist mittlerweile seit fünf Partien ohne Skorerpunkt, sein Partner Malgin konnte sich vor seiner Verletzung ebenfalls vier Spiele nicht mehr aufs Skoreboard bringen. Und natürlich stellt sich auch die Frage, ob nun die Diskussionen um Trainer Marco Bayer aufs Neue beginnen.

Fans: 6407.
Tore: 11. Schneller (Praplan) 1:0. 16. Weber (Gruber) 1:1. 23. Bozon (Chanton) 2:1. 34. Manninen (Saarijärvi/PP) 3:1. 60. LeCoultre 4:1 (ins leere Tor).

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
9
17
25
2
SCL Tigers
SCL Tigers
10
8
18
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
10
3
18
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
10
10
17
5
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
9
-5
14
6
HC Ajoie
HC Ajoie
10
-4
14
7
HC Davos
HC Davos
10
-3
13
8
SC Bern
SC Bern
8
0
12
9
HC Lugano
HC Lugano
9
2
12
10
Lausanne HC
Lausanne HC
10
-7
12
11
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
10
-11
11
12
EV Zug
EV Zug
6
8
10
13
EHC Biel
EHC Biel
9
-3
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
10
-15
9
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