Fangesänge zur Jingle-Bells-Melodie, ein Samichlaus auf der Tribüne und Securitys mit Weihnachtsmützen: Die Adventsstimmung ist in der Bieler Tissot Arena spürbar – und zur Freude der Mehrheit der 6240 anwesenden Fans übernehmen die Seeländer früh das Zepter, dabei spielen sie die Gäste aus Lausanne phasenweise an die Wand.
Nach sieben Minuten werden die Bieler für ihre Druckphase belohnt: Vor Goalie Kevin Pasche herrscht viel Gewusel, bis der EHCB schliesslich jubelt. Johnny Kneubuehler ist der Letzte, der die Scheibe berührt, bevor diese via Kufe eines Lausanners im Schneckentempo über die Linie flippert.
Während das Heimteam daraufhin weiter beflügelt aufspielt und Selbstvertrauen tankt, sammeln die Lausanner vor allem Strafminuten. Fünfmal muss ein Waadtländer an diesem Abend auf der Strafbank Platz nehmen – zweimal wegen eines Wechselfehlers.
Kneubuehler bietet sich kurz nach der zweiten Pause die Chance, auf 2:0 zu stellen. Das missglückt ihm jedoch: Aus völlig freier Position bringt er die Scheibe nicht im Tor unter. Danach kippt die Partie. Knapp zwei Minuten nach dem Kneubuehler-Fehlschuss vollendet Lausannes Théo Rochette eine schöne Kombination und gleicht aus. Drake Caggiula erzielt wenig später die Führung für die Gäste.
Biel kann auf diesen Doppelschlag nicht mehr reagieren, obwohl das Team von Trainer Martin Filander in der Schlussphase nochmals alles nach vorne wirft. Am überragenden LHC-Keeper Pasche gibts kein Vorbeikommen mehr, Lausanne gewinnt 2:1.
Fans: 6240.
Tore: 7. Kneubuehler 1:0. 44. Rochette (Oksanen, Brännström) 1:1. 48. Caggiula (Brännström) 1:2.




