Nach langem Warten
Pelletier darf Lugano-Trainer bleiben

Der Einbruch zum Ende der Quali kostet Serge Pelletier nicht den Job. Der Vertrag des Lugano-Trainers wurde noch doch noch um ein Jahr verlängert.
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Serge Pelletier darf in Lugano weiterhin sagen, wo es lang geht.
Foto: freshfocus

Der HC Lugano hat die Verträge mit seiner Trainer-Crew um ein Jahr verlängert. Serge Pelletier bleibt Headcoach, Rob Cookson und Paul Di Pietro seine Assistenten.

Pelletier hatte die Mannschaft vor Weihnachten für den gefeuerten Finnen Sami Kapanen übernommen und mit 33 Punkten aus 18 Spielen gerade noch so den Einzug in die Playoffs, welche dann nicht stattfanden, geschafft. «Durch die Qualitäten, welche sie in den letzten Monaten bewiesen haben», hätten es sich Pelletier, Cookson und Di Pietro verdient, ihre Arbeit fortsetzen zu können. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass die Bianconeri zum Ende der Quali den Tritt verloren (4 Pleiten in den letzten 5 Spielen) hatten.

Lugano liess Pelletier lange warten

Unabhängig von den netten Worten in der Medienmitteilung hatte Sportchef Hnat Domenichelli in den letzten Wochen den Trainermarkt sondiert und Pelletier warten lassen.

In der Vergangenheit hatten sich die Tessiner durch kurzfristige Erfolge von Trainer-Notnägeln blenden lassen und die Verträge mit Doug Shedden oder Greg Ireland verlängert, sie dann aber auch bald wieder entlassen. Ob sich der 55-Jährige, der ausserhalb des Tessins wenig Kredit hatte, längerfristig halten kann oder nur eine kostengünstige Corona-Übergangslösung ist, wird sich weisen.

Lajunen fällt 4 bis 6 Monate aus

Somit haben nach der Beförderung von Rikard Franzén bei den SCL Tigers und der Vertragsverlängerung von Pelletier alle NL-Teams ausser dem SC Bern und Lausanne einen Trainer für die kommende Saison.

Neben der Vertragsverlängerung von Pelletier & Co. gab Lugano bekannt, dass sich Jani Lajunen einer Hüftoperation unterziehen muss. Der finnische Center fällt vier bis sechs Monate aus. (sr)

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
37
46
80
2
Lausanne HC
Lausanne HC
37
33
68
3
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
37
28
67
4
HC Lugano
HC Lugano
36
24
62
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
37
2
62
6
ZSC Lions
ZSC Lions
36
17
58
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
36
-6
58
8
EV Zug
EV Zug
35
-3
56
9
SCL Tigers
SCL Tigers
36
4
50
10
EHC Kloten
EHC Kloten
36
-16
46
11
SC Bern
SC Bern
36
-12
44
12
EHC Biel
EHC Biel
36
-17
44
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
36
-42
38
14
HC Ajoie
HC Ajoie
37
-58
29
Playoffs
Qualifikationsspiele
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