Fribourg jubelt, ohne getroffen zu haben
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Das sieht man selten:Fribourg jubelt, ohne getroffen zu haben

Kuriosität im Romand-Derby
Marchon-Treffer zählt, obwohl der Puck nicht im Tor ist

Die Schiedsrichter brüten beim Duell zwischen Fribourg und Servette lange vor dem Video-Monitor. Dann anerkennen sie einen höchst kuriosen Treffer.
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Im Romand-Derby zwischen Fribourg und Servette ist die Verwirrung riesig. Nach langem Video-Studium entscheidet das Schiedsrichter-Duo Micha Hebeisen/Loïc Ruprecht auf Tor – 2:0 für Fribourg.

Doch was ist passiert? Als Nathan Marchon schiesst, ist das Tor längst verschoben. Der Puck landet so nicht im Gehäuse. Weil er aber dort durchgeht, wo das Tor gestanden wäre, wenn es nicht von Servette-Goalie Stéphane Charlin aus der Verankerung gehoben worden wäre, zählt der Treffer. 

Dabei kommt die Regel 63.7 zum Tragen. Und dort heisst es:
Um ein Tor zuzusprechen, wenden die Schiedsrichter folgende Interpretation einer unmittelbaren Torchance an:

  • 1. Die verteidigende Mannschaft muss verantwortlich sein für das Verschieben des Tores.
  • 2. Der Puck hätte auf normalem Weg ins Tor gelangen sollen.
  • 3. Die Definition einer unmittelbaren Torchance muss erfüllt sein.

Der springende Punkt ist, was eine «unmittelbare Torchance» ist. Hebeisen und Ruprecht sehen dies beim Treffer gegeben. Bitter aus Sicht der Fribourger: Trotz des kuriosen Tores zum 2:0 verlieren sie das Derby gegen Servette mit 2:5.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
40
47
84
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
40
34
74
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
40
7
70
4
Lausanne HC
Lausanne HC
40
22
68
5
HC Lugano
HC Lugano
38
26
66
6
ZSC Lions
ZSC Lions
39
21
66
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
39
-8
62
8
EV Zug
EV Zug
38
-9
58
9
SCL Tigers
SCL Tigers
39
4
54
10
SC Bern
SC Bern
39
-11
51
11
EHC Biel
EHC Biel
39
-16
49
12
EHC Kloten
EHC Kloten
39
-20
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
39
-36
45
14
HC Ajoie
HC Ajoie
39
-61
29
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