Künzle-Wahnsinn 1,5 Sekunden vor Schluss beendet SCB-Saison
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SC Bern – EHC Biel 3:4:Künzle-Wahnsinn 1,5 Sekunden vor Schluss beendet SCB-Saison

Kommentar zum Raffainer-Rauswurf beim SCB
Zurück in die Vergangenheit

Der SCB dreht durch. Als Konsequenz der sportlichen Krise wird Geschäftsführer Raffainer gefeuert, nun übernehmen reaktionäre Kräfte.
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Ab sofort getrennte Wege: Raeto Raffainer und der SC Bern.
Foto: keystone-sda.ch
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

Nicht mal während den Playoffs hat man Ruhe vor dem SC Bern. Der Grossklub (gemessen am Zuschaueraufmarsch) ist sportlich längst keine Referenz mehr, aber neben dem Eis macht er halt wieder mal Sachen. Ein Rückblick: In dieser Saison wurden zwei Trainer, ein verhaltensauffälliger Kanadier und ein Geschäftsführer durch die flotte Lotte gedreht. Ein Scherbenhaufen von meisterlichen Ausmassen. Zuvor hatte es schon Florence Schelling erwischt, die man (auch) aus PR-Gründen auf einen Posten gesetzt hatte, für den sie erst mal Erfahrung benötigt hätte.

Raffainer: Progressiv und kompetent

Jetzt wird Raeto Raffainer gefeuert, abgeurteilt vom Berner Scherbengericht. Raffainer hatte man erst vor zwei Jahren per Überfallkommando aus dem Davoser Sportbüro geholt. Ein kompetenter und progressiver Fachmann, robust genug für die Hockey-Szene und geschliffen genug für die Funktionärskaste. Passte perfekt. Aber halt – warum musste Raffainer in Bern auch den Geschäftsführer spielen? Man wusste ja aus eigener Erfahrung, dass ein brillanter Geschäftsführer nicht zwangsläufig ein fähiger Sportstratege sein muss. Warum dachte man, andersrum verhalte sich das anders?

Lüthi: Früher war alles besser

Nun ist Marc Lüthi zurück auf dem Chefsessel und man wähnt sich in einem Zeitloch: Früher war alles besser. In Bezug auf den sportlichen Erfolg beim SCB ist dieser Leitsatz reaktionärer Kräfte für einmal wahr. Man kann für Marc Lüthi nur hoffen, dass der Tiefpunkt jetzt erreicht und tatsächlich alles bald wieder so ist wie früher. Aber dachte man das nicht schon vor zwei Jahren, als man Raffainer aus Davos holte?


National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
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