Kommentar zu SCB-Streit
Es braucht nicht mehr Streit!

Beim SCB sind die Rollen klar verteilt und die Sportabteilung ist wieder intakt. Mark Streit braucht es im Nachwuchs, meint Blick-Reporter Angelo Rocchinotti.
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Blick-Reporter Angelo Rocchinotti.
Foto: Thomas Meier
Angelo Rocchinotti

Seit der SCB im Januar die Funktion eines Sportdirektors geschaffen hat und aus Davos Raeto Raffainer holte, wird der Klub boshaft «Bundesamt für Hockey» genannt. Dabei sind die Rollen nun klar verteilt und die Sportabteilung ist nach einem Jahr Chaos wieder intakt.

Raffainer verantwortet den Gesamtsport. Ums Tagesgeschäft kümmert sich Sportchef Andrew Ebbett. Er beobachtet den Mark, transferiert, spricht mit Spielern, Trainern und Agenten. Mehr (Mark) Streit? Braucht es da nicht. Im Nachwuchs hingegen schon.

Lange fristete die Juniorenabteilung in Bern ein Schattendasein. Es herrschte die Meinung: «Wir sind der SCB. Die Jungen wollen sowieso alle zu uns.» Während anderswo kräftig Geld investiert wurde, verzichtete man in Bern sogar auf die Anschaffung neuer Gewichtsstangen. Mit der Begründung, diese würden ja ohnehin keine Tore schiessen. Hauptsache, das Budget wurde brav eingehalten und die Arbeitszeiten der Trainer wurden korrekt erfasst.

Nicht zuletzt die steigenden Löhne zwangen den SCB zum Umdenken. Man gründete mit der «SCB Hockey Lab & Career Planning» eine Tochtergesellschaft, will Talente aus der ganzen Schweiz ansprechen und sie in ihrer Karriereplanung unterstützen. Streit arbeitet dieses Projekt aus. Ein weiteres sieht den Bau eines Leistungszentrums vor.

Streits NHL-Karriere brachte ihm 44,55 Millionen Dollar brutto ein. Dass er auf den Knochenjob Sportchef verzichtet, ist verständlich. Sollte ihn die Aufgabe in fünf Jahren doch noch reizen, kann er sie immer noch übernehmen.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
40
47
84
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
40
34
74
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
42
7
73
4
HC Lugano
HC Lugano
40
30
72
5
Lausanne HC
Lausanne HC
42
20
70
6
ZSC Lions
ZSC Lions
40
23
69
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
40
-10
62
8
EV Zug
EV Zug
40
-12
58
9
SCL Tigers
SCL Tigers
41
6
58
10
SC Bern
SC Bern
40
-14
51
11
EHC Biel
EHC Biel
40
-15
51
12
EHC Kloten
EHC Kloten
40
-21
47
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
40
-37
46
14
HC Ajoie
HC Ajoie
41
-58
34
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