Durch diese Kombination leitet SCB den Heimsieg ein
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Mursak schön freigespielt:Durch diese Kombination leitet SCB den Heimsieg ein

Kärki raus – Pouliot rein
Biel-Coach Törmänen verpokert sich

Never change a winning team? Nicht bei Antti Törmänen. Der Biel-Coach stellt seine Paradelinie um. Und verliert.
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Jarno Kärki muss auch auf die Tribüne.
Foto: Keystone
Angelo Rocchinotti und Christoph Schär

Antti Törmänen erzeugt am Samstag selbst beim SCB hochgezogene Augenbrauen. Der Biel-Coach verzichtet nach zwei Siegen in Serie doch glatt auf Jarno Kärki – und bringt stattdessen Marc-Antoine Pouliot. Und das, obwohl der finnische Stürmer, der im Januar als fünfter Ausländer kam, in beiden Partien eine Schlüsselrolle einnahm.

Im ersten Spiel erzielte der 24-Jährige ein Tor und ein Assist und verhalf Biel zur 2:0-Führung. Am Donnerstag stibitzte er in der Overtime dem Berner Simon Moser die Scheibe, was Toni Rajala den Siegtreffer ermöglichte.

Und nun Pouliot statt Kärki. Geht gründlich in die Hosen. 2:6-Pleite in Spiel 3.

Pouliot, der erst krank und dann verletzt fehlte, bleibt ohne Einfluss. Neben ihm hat auch Rajala einen schweren Stand. Törmänen will sich nicht zur Rochade äussern. Dafür spricht Sportchef Martin Steinegger.

Er sagt: «Wir haben darüber diskutiert. Ich habe dem Coach pro und contra erläutert. Am Ende trifft er die Entscheidung.» Törmänen habe frische Beine gewollt. «Bei Jarno ging die Energie ein bisschen runter, und Pouliot war nach seiner Verletzung wieder bereit. Ich kann mit der Begründung für diesen Entscheid leben.»

Kritik an den Schiris

Werden die Seeländer, die vor einem Jahr im Halbfinal gegen Lugano eine 2:0-Führung vergeigten, nervös? Sämi Kreis gibt sich hinterher zwar selbstkritisch, übt aber leise Kritik an den Schiris: «Die Berner haben momentan bei gewissen Leuten vielleicht gewisse Vorteile. Wir müssen das akzeptieren. Ich glaube, das ist nichts Neues.»

PS: Die Schiris Michael Tscherrig und Mark Lemelin erzielten am Samstag keine Tore.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
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52
-75
42
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