Florence Schelling wird SCB-Sportchefin!
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Hammer-Meldung aus Bern
Florence Schelling wird SCB-Sportchefin!

Der Hammer! Alex Chatelain ist sein Amt als SCB-Sportchef los. Für ihn kommt die Ex-Goalie-Frau Florence Schelling!
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Florence Schelling schwingt künftig in Bern das Zepter.
Foto: Philippe Rossier
Angelo Rocchinotti

Dass es für Alex Chatelain trotz drei Meistertiteln in viereinhalb Jahren eng wird, war schon am Tag nach der verpassten Playoff-Qualifikation klar. Auf die Frage, ob der Bündner um seinen Job fürchten muss, sagte Geschäftsführer Marc Lüthi im BLICK: «Ich will nichts ausschliessen, betrachte nichts als gesetzt.» Fünfeinhalb Wochen später ist Chatelain sein Amt los.

«Wir sind zum Schluss gekommen, dass die aktuelle Situation weder für uns noch für Alex gut ist. Wenn jeder Transfer per se einfach Scheisse ist, dann stimmt etwas nicht mehr», sagt Lüthi heute. Und geht mit der Nachfolge neue Wege.

Dynamisch. Intelligent. Unverbraucht

Erstmals übernimmt mit Florence Schelling (31) eine Frau das Amt als Sportchef. In den ersten Monaten noch im 50-Prozent-Pensum, da sie nach einem Genickbruch, den sie sich im letzten Jahr bei einem Skiunfall in Davos zugezogen hatte, noch nicht voll arbeitsfähig ist. «Wir suchten eine junge, dynamische, intelligente, visionäre und unverbrauchte Person», so Lüthi. Das Geschlecht habe dabei keine Rolle gespielt.

«Die Kompetenz ist wichtig. Genau deshalb haben wir Florence angefragt. Wir leben im Jahr 2020. Uns war Wurst, ob wir eine Frau oder einen Mann einstellen. Florence hat den Master in Betriebswirtschaft und sich ein Leben lang in einer männerdominierten Szene bewegt.»

Leuenberger wird Assistent

Chatelain wird sein Amt nach Ostern abgeben und Schelling zunächst einarbeiten. «Wir wollen Alex nicht verlieren. Er hat ganz viele Stärken. Natürlich reagierte er enttäuscht. Wir machten ihm ein Angebot und Alex hat sich zum SCB bekannt. Er wird bei uns die sportstrategischen Bereiche übernehmen und den Analytics-Bereich aufbauen.»

Lars Leuenberger, zuletzt für die Sportstrategien zuständig, bleibt an der Bande, hat einen Vertrag als Assistenztrainer bis 2021 unterschrieben. Offen ist weiterhin die Position des Head-Coaches. Lüthi stellt klar: «Die bleibt offen. Am Personalstopp wird nicht gerüttelt.»

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
51
68
114
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
51
45
97
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
51
8
88
4
ZSC Lions
ZSC Lions
51
30
88
5
HC Lugano
HC Lugano
51
27
86
6
Lausanne HC
Lausanne HC
51
19
84
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
51
-8
78
8
EV Zug
EV Zug
51
-16
75
9
SC Bern
SC Bern
51
-9
68
10
EHC Biel
EHC Biel
51
-19
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
51
-5
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
51
-19
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
51
-45
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
51
-76
40
Playoffs
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