Fribourg-Stürmer Marchon
Vom Chancentod zum Goalgetter

Nathan Marchon (25) hat einen Quantensprung gemacht. 17 Mal hat der Gottéron-Stürmer diese Saison schon getroffen. Davor schoss er in 210 Spielen nur 22 Tore.
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Fribourg-Stürmer Nathan Marchon kann sich feiern lassen. Kein Bild mit Seltensheitswert …
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus
Bruno Hayoz

In den letzten Jahren war Nathan Marchon der Chancentod bei Gottéron gewesen. Nie schoss er mehr als 7 Tore pro Saison. Kein Wunder, liessen die Trainer den Stürmer vor allem Defensivarbeit verrichten. Doch diese Saison ist plötzlich alles anders.

Alles begann im Sommer in der Champions Hockey League, als er sich mit vier Toren neues Selbstvertrauen holte. «Das war natürlich ein idealer Start in die Saison und hat mir sehr viel geholfen», sagt das Fribourger Eigengewächs. Den Schwung nimmt der 25-Jährige dann auch in die Meisterschaft mit.

In den sieben Saisons zuvor kam Marchon in 210 NL-Spielen lediglich auf 22 Tore. Diese Saison steht der Stürmer nach 42 Spielen bereits bei 17 Toren. Ein Quantensprung. «Unglaublich, ich weiss selbst nicht warum, aber plötzlich klappts mit dem Toreschiessen. Ich habe mit Killian Mottet und David Desharnais natürlich auch starke Mitspieler an meiner Seite», sagt Marchon, der auch in der Kabine als DJ für die Musik sorgt.

Gegen Zug «schon wie Playoff»

Zudem gab ihm Trainer Christian Dubé das nötige Vertrauen. Anfang Dezember, als Captain Julien Sprunger und dessen Stellvertreter Raphael Diaz verletzt waren, durfte Marchon das Team mit dem C auf der Brust aufs Eis führen. Dabei gewannen die Fribourger innert acht Tagen in vier Spielen vier Siege. «Der Trainer hat mir sein Vertrauen geschenkt und ich will ihm jetzt etwas zurückgeben», sagt Marchon, auf den im Frühling die Sportler-RS in Magglingen wartet.

Ab heute geht es in der Qualifikation auf die Zielgerade. Innert 24 Stunden trifft Gottéron zweimal den EV Zug. Ihr erster Verfolger ist der einzige Gegner, den die Fribourger diese Saison noch nicht besiegen konnten. In den beiden ersten Duellen hatte der Meister in der Verlängerung die Nase vorne. «Das ist schon wie Playoff», sagt Marchon. «Und da wollen wir unsere Stärken ausspielen.»

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
39
49
84
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
39
30
71
3
Lausanne HC
Lausanne HC
39
26
68
4
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
39
5
67
5
HC Lugano
HC Lugano
38
26
66
6
ZSC Lions
ZSC Lions
37
19
61
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
38
-7
61
8
EV Zug
EV Zug
37
-8
57
9
SCL Tigers
SCL Tigers
38
2
51
10
EHC Biel
EHC Biel
38
-15
49
11
SC Bern
SC Bern
38
-12
48
12
EHC Kloten
EHC Kloten
37
-17
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
38
-37
43
14
HC Ajoie
HC Ajoie
39
-61
29
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