Es geht in die Crunchtime
Auswärtskomplex bringt den ZSC unter Druck

Zu viele Geschenke und fehlende Coolness. Die ZSC Lions können auswärts nicht mehr gewinnen. Deshalb erwartet sie nun in der Halbfinal-Serie gegen Davos beim Stand von 2:2 ein heisser Tanz.
Kommentieren
1/5
Die Geschenke seines Teams nerven ZSC-Trainer Marco Bayer.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • ZSC Lions verlieren erneut auswärts gegen HC Davos im Playoff-Halbfinal
  • Trainer Marco Bayer sieht Parallelen zur ersten Niederlage in Davos
  • Die Zürcher geraten dadurch auch in den Heimspielen vermehrt unter Druck
RMS_Portrait_AUTOR_378.JPG
Marcel AllemannReporter Eishockey

Es sei ein Spiegelbild des letzten Spiels in Davos gewesen, haderte ZSC-Trainer Marco Bayer. Am Dienstag setzte es für sein Team im Wintersportort eine 3:4-Niederlage ab, am Samstag zog es mit 1:3 den Kürzeren.

«Wir haben heute wieder zwei Geschenke verteilt. Wenn man auswärts gewinnen will, dann muss man diszipliniert spielen und darf dem Gegner keinen Raum, keine Zeit und keine Geschenke geben, denen man dann hinterherrennen muss», erläuterte der Löwen-Dompteur.

Davos GRedig 1_20250405202638718.jpg
4:43
HC Davos – ZSC Lions 3:1:Gredig versenkt eiskalt nach Kukan-Fehler

Gelinge es dem HCD, sich eine Führung zu erspielen, dann sei es jeweils schwierig. «Aber die Chancen, die Partie trotzdem zu gewinnen, waren da. Wir waren bemüht, aber mit nur einem Tor kann man auswärts keinen Match gewinnen. Da müssen wir schon realistisch sein», so Bayer.

Umstellung brachte keinen Effekt

Er versuchte, dem entgegenzuwirken, indem er schon früh auf drei Linien umstellte. «Ich wollte das Momentum zurückholen», begründete dies Bayer. Zu dieser Massnahme griff der ZSC-Trainer, weil man jetzt eine zweitägige Pause hat, das Duell gegen den HCD erst am Dienstag seine Fortsetzung erfährt.

Zählt man die Viertelfinal-Serie gegen Kloten mit, war es bereits die dritte Auswärtsniederlage der ZSC Lions in Folge. Wenn die Zürcher in den Heimspielen ihre weisse Weste behalten, ist dies zumindest in den Halbfinals noch kein Problem. Doch einen Garantieschein haben sie dafür nicht. Ihr Auswärtskomplex bringt die Zürcher für die Crunchtime dieser Halbfinal-Serie unter Druck, die Toleranzgrenze ist für sie gesunken.

UhWntLZMWX9x9E_poster.jpg
0:57
HCD-Gredig happy:«Bei fünf gegen fünf halten wir mit gegen Züzi»

Bayer betont, dass dies für ihn nicht viel ändere: «Wir kennen unsere Stärken und wissen, wie wir gegen Davos spielen müssen. Und das müssen wir am Dienstag wieder hinbekommen.»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen