Davos siegt auch in Rapperswil
3:43
Bündner reihen Sieg an Sieg:Davos siegt auch in Rapperswil

Drei Skorerpunkte gegen Lakers
Hischier wirbelt mächtig bei Traum-Comeback

Er musste Geduld üben, aber dann klappte alles wie am Schnürchen: HCD-Stürmer Luca Hischier (24) ist nach langer Verletzungspause zurück.
Kommentieren
1/7
Luca Hischier ist nach langer Verletzungspause endlich wieder zurück.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Dino Kessler

Die Auszeit wegen einer Hirnerschütterung ist immer eine schwierige Etappe auf dem Weg eines Berufssportlers. Prognosen sind in diesem Bereich eher Kaffesatzleserei als Wissenschaft, eine exakte zeitliche Einschränkung fast unmöglich. Luca Hischier musste sich bis zum 1. November gedulden, ehe er für den HCD erstmals in die Hosen konnte.

«Eine zähe Angelegenheit. Du gehst aufs Eis und fühlst dich danach schlechter als vorher. Dann heisst es: wieder zwei, drei Wochen Pause. Wieder warten.» Geduld ist angesagt. Als er schon fast über dem Berg ist, muss er nochmal einen Schritt zurück. «Nochmal zur Kontrolle ins Concussion-Zentrum in Zürich. Durch bist du eigentlich erst dann, wenn du auf dem Eis wieder Körperkontakt haben darfst.»

Die Lunte bei den Rockets gelegt

Um wieder auf Touren zu kommen, bestreitet Hischier erstmal drei Partien für die Ticino Rockets in der Swiss League. Drei Partien, ein Tor, drei Assists. Und Zeit, um Beine und Lunge wieder auf Trab zu bringen. Für das Comeback in der National League stellt ihn Trainer Christian Wohlwend neben Enzo Corvi und Mattias Tedenby in eine angriffslustige Formation.

Vertrauen, das Hischier gleich zurückzahlt. «Die Mannschaft hatte einen Lauf, ich wollte unbedingt, dass dieser Lauf weiter geht, wenn ich wieder dabei bin, das war mir eigentlich das Wichtigste. Die persönlichen Punkte sind aber gut für mein Selbstvertrauen, das ist klar.»

Sehenswertes Solo – und etwas Dusel

Hischier bereitet die beiden ersten Treffer vor. Als Schlussbouquet geht er vor dem 3:1 zwischen zwei Verteidigern der Lakers durch wie ein heisses Messer durch Butter. «Da war etwas Glück mit im Spiel, ich hatte eine Körpertäuschung geplant und wollten dann abdrücken. Dabei ist der Puck irgendwie versprungen und wurde so zur Vorlage, die gleich alle Gegner getäuscht hat.» Inklusive Torhüter. Das Glück hat sich Hischier verdient.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
40
47
84
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
40
34
74
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
40
7
70
4
Lausanne HC
Lausanne HC
40
22
68
5
HC Lugano
HC Lugano
38
26
66
6
ZSC Lions
ZSC Lions
39
21
66
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
39
-8
62
8
EV Zug
EV Zug
38
-9
58
9
SCL Tigers
SCL Tigers
39
4
54
10
SC Bern
SC Bern
39
-11
51
11
EHC Biel
EHC Biel
39
-16
49
12
EHC Kloten
EHC Kloten
39
-20
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
39
-36
45
14
HC Ajoie
HC Ajoie
39
-61
29
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen