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Gottéron kann nicht ohne Drama

Bei Fribourg ist immer was. Die einzige Konstante: Schuschu Sprungers Tore. Das ärgert auch den Koch und einen Fussball-Heini.
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Hat Humor: Killian Mottet springt auf eine Matraze.
Foto: BENJAMIN SOLAND
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

In Fribourg pendelt man permanent zwischen Trauer und Kampfgeist. Eine emotionale Spannweite, mindestens so breit wie der Röstigraben. Ohne Drama geht es bei Gottéron nicht, weil irgendwas ist immer. Und falls mal nix ist, kommt bestimmt ein Klamauk um die Ecke. Oder ein Schiedsrichter, geschmiert von den Deutschschweizern.

Allein letzte Woche: allerhand. Slater reist ohne Ausrüstung nach Rapperswil, weil: eigentlich überzählig. Weil der Norweger Holös zurück nach Hause muss (Nachwuchs), spielt Slater trotzdem. Aber erst nachdem Sportchef Dubé seine Ausrüstung herangekarrt hat. Dubé ist übrigens ein Geck, weil er stets eine modische Joppe trägt.

Dann: Mottet. Obwohl von der Verbandsmeierei wegen ähnlicher Vergehen bereits gebüsst und angeprangert, spielt er doch erneut den Schwerverletzten. Das hat der doch gar nicht nötig?! Stimmt.

Philippe Furrer, als Hoffnungsträger verpflichtet, hat sich wieder am Rumpf verletzt. Derweil zieht seine Unterhosenfirma eine rote Schleifspur, weil die Dinger unverschämt teuer sind. Unterhosen verkaufen? Kann sich eigentlich nur Cristiano Ronaldo leisten.

Verpassen sie die Playoffs, geht es auch den vielen Anhängern in der Deutschschweiz so, wie wenn das Quartierlädeli dichtgemacht wird: Man ist entsetzt und wütend, obwohl man längst im Grossmarkt einkauft.

Für Siege in hoher Taktung fehlen wieder mal die Nerven, und das ärgert nicht nur den Koch der Ringier-Kombüse. Und wenn Olli M. schlechte Laune hat, gibt es wochenlang Rote Grütze. Und spätestens dann kommt unser Fussball-Heini 
Andi B. aus W. b. W. und fordert die Absetzung des Trainers.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
Playoffs
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