Das meint BLICK zu Lausanne
Wer es jetzt nicht lernt, lernt es nie mehr

Die Waadtländer verärgern mit ihrem Gebaren die Konkurrenz. Lausanne verhält sich unsolidarisch, findet Eishockey-Chef Stephan Roth.
Kommentieren
Stephan Roth

Dass man mit Geld den sportlichen Erfolg herbeiführen will, ist nichts Neues und auch legitim. Manche Meister-Mannschaft wurde schon mit kostspieligen Transfers gebaut. Qualität hat meist ihren Preis.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Fast jeder hat gemerkt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Schon vor Corona war die Erkenntnis bei fast allen Verantwortlichen im Schweizer Eishockey gereift, dass man die Spirale der steigenden Löhne stoppen muss.

Und jetzt, wo die Landesregierung Lohnkürzungen bei Grossverdienern während fünf Jahren als Gegenleistung für überlebenswichtige Corona-Entschädigungen verlangt, müsste auch der Letzte kapiert haben, dass es jetzt nicht mehr ohne Vernunft und Solidarität geht. Wer es jetzt nicht lernt, lernt es nie mehr.

Da ist es stossend, dass sich Lausanne wie ein Elefant im Porzellanladen aufführt. Denn alle Klubs haben derzeit sehr viel zu verlieren. Und was gibt es zu gewinnen? Vor allem eines: Goodwill. Da zählt jede Geste. Und jeder Tritt ins Fettnäpfchen ebenso.


National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
50
67
111
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
50
46
97
3
ZSC Lions
ZSC Lions
50
31
88
4
HC Lugano
HC Lugano
50
28
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
50
4
85
6
Lausanne HC
Lausanne HC
50
18
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
50
-9
76
8
EV Zug
EV Zug
50
-15
74
9
SC Bern
SC Bern
50
-6
68
10
EHC Biel
EHC Biel
50
-23
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
50
-1
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
50
-20
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
50
-48
56
14
HC Ajoie
HC Ajoie
50
-72
40
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen